Banking District Staffel 2

Einmal Bankier, immer Bankier


Zwei Jahre steht Elisabeth Grangier nun an der Spitze der Privatbank ihrer Vorfahren. Mit einer nachhaltigen Ausrichtung will sie das Institut nach dem Impfstoffskandal 2012 wieder auf Kurs bringen. Aber die dunkle Vergangenheit lässt sie nicht los.

Die zweite Staffel von „Banking District“ läuft seit dem 4. Juni exklusiv bei MagentaTV.

1. Bring niemals die Bank in Gefahr!

Die Regeln der Grangiers werden ihnen zum Verhängnis

„Eine neue Art, die Welt zu sehen“ steht auf dem Werbeplakat der neuen Grangier AG am Flughafen. Nach den Skandalen aus dem Jahr 2012, als Elisabeth Grangier (Laura Sepul) in Staffel 1 wider Willen zur Chefin des Familienunternehmens wurde und sich gegen alle Widerstände an der Spitze der Privatbank behaupten musste, weht ein neuer Wind durch das traditionelle Bankhaus am Genfer See. Ein Imagewechsel war von Nöten. Nun gibt es helle Räume, ein modernes Großraumbüro und viel Glas – all das soll Transparenz beweisen und neue, rechtschaffende Kunden anlocken. „Wir wollen die Bank säubern von verdächtigen Guthaben“, sagt Co-Vorstand Alexandre Grangier (Arnaud Binard), Bruder von Elisabeth. Doch noch immer wimmelt es bei den Grangiers nur so von falschen Fünfzigern: Korruption, Intrigen, organisiertes Verbrechen – alles wird mit dem Vorwand gerechtfertigt, die Bank oder die Familie schützen zu wollen. Da kann auch die beste Kampagne zur neu ergriffenen sozialen Verantwortung des Unternehmens, beispielsweise das ethische Engagement in Zentralafrika, die Altlasten nicht überdecken. Zu eng verwoben sind die Verflechtungen mit dubiosen Geschäftsleuten und zwielichtigen Staatsoberhäuptern, die Jahrzehnte lang auf die Schweizer Diskretion gegenüber der Steuerfahndung ihrer Herkunftsländer vertrauten. Einer von ihnen ist Francois-Michel Sangha, Minister eines afrikanischen Landes, Stammkunde der Grangiers und involviert in den illegalen Diamantenhandel. Letzterem wollen die Vereinten Nationen einen Riegel vorschieben und sperren Sangahs Konten. Der Despot steckt in der Klemme. Er will schnell an sein Geld und einen riesigen Diamanten, das „Herz der Zentralafrikanischen Republik“, der sich in einem Bankschließfach befinden soll. Dafür geht er über Leichen.

Banking District Staffel 2: Direktor Paul Grangier Der ehemalige Direktor Paul Grangier (Vincent Kucholl) hatte sich mit den falschen Leuten eingelassen. Kann Elisabeth ihm wieder trauen?
Banking District Staffel 2: Alexandre Grangier Alexandre Grangier (Arnaud Binard) leitet die Bank gemeinsam mit seiner Schwester. Nicht nur deshalb ist er Paul ein Dorn im Auge.
Banking District Staffel 2: Elisabeth Grangier Gerade als Elisabeth Grangier (Laura Sepul) dachte, dass sie sich die Kontrolle über die Bank gesichert hat, tauchen unerwartete Probleme auf.
Banking District Staffel 2: Maitre Bartholdy Ein Problem ist Rechtsanwalt Daniel Bartholdy (Féodor Atkine). Steckt der langjährige Freund der Familie mit Sangha unter einer Decke?
Banking District Staffel 2: Virginia Grangier Virginia Grangier (Lauriane Gilliéron), Pauls frühere Ehefrau und jetzige Lebensgefährtin von Alexandre, kann sich nicht länger in ihrer Galerie verstecken.
Banking District Staffel 2: Staatsanwältin Anne-Marie Djourou Staatsanwältin Anne-Marie Djourou (Mariama Sylla) verfolgt hartnäckig die Unregelmäßigkeiten in der Grangier-Bank. Kann sich Elisabeth ihr anvertrauen?
Banking District Staffel 2: Regisseur Fulvio Bernasconi Regisseur Fulvio Bernasconi legt großen Wert auf den emotionalen Zustand der Figuren, die häufig hin- und hergerissen sind zwischen Loyalität, Angst und Profitgier.

2. Schütze Dich und die Deinen!

Vorausgesetzt, es bringt nicht die Bank in Gefahr.

Wie schon in Staffel 1 empfängt die Serie die Zuschauer wieder mit einem Zitat eines amerikanischen Autors. Wo damals F. Scott Fitzgerald zitiert wurde mit „Die Schweiz ist ein Land, wo sehr wenige Dinge ihren Anfang nehmen, aber viele ihr Ende“, sagt diesmal seine Schriftstellerkollegin Anïs Nin: „Wir sehen niemals die Dinge, so wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind.“ Genau diesem Trugschluss sitzt Elisabeth Grangier auf. Nachdem Paul Grangier (Vincent Kucholl), Ältester der drei Geschwister, in Staffel 1 nach einem Schwächeanfall ins Koma gefallen war, wurde überraschend sie anstatt Alexandre an die Spitze des Geldinstituts berufen. Dabei kam sie nicht nur einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, sondern kämpfte auch erfolgreich gegen die russische Mafia, einen Pharmariesen und die US-Finanzaufsichtsbehörde. Auf diese Weise konnte sich das ehemals schwarze Schaf der Familie einen Namen in der Branche machen.

  • Elisabeth hat sich an der Spitze der Bank zu einer charismatischen Figur des Genfer Finanzplatzes entwickelt – modern, attraktiv, integer. Doch während sie davon überzeugt ist, dem Unternehmen seinen Glanz zurückgegeben zu haben, gerät sie in den Mittelpunkt einer internationalen Korruptionsaffäre, die mit blutigen Ausschreitungen verbunden ist. Um ihre bedrohte Familie zu retten, muss sich Elisabeth in der undurchsichtigen und gefährlichen Welt von Diamantenhändlern behaupten. Gleichzeitig kämpft sie um die Kontrolle der Bank. Wo das Schweizer Bankgeheimnis für Vertrauen sorgen sollte, impft es hier Misstrauen und Zwietracht mitten in die engste Familienbande. Elisabeth erlebt Verrat und Tiefschläge, die an ihre Substanz gehen. Kann eine ehrliche Haut wie sie in diesem Spiel überhaupt gewinnen? Hilfe bekommt sie schließlich von unerwarteter Stelle: Ihr Ex-Freund und Journalist Luc Naville (Karim Barras) will eigentlich aufdecken, dass das ethische Projekt von Grangier in Zentralafrika auch in den Diamantenhandel verstrickt ist. Dabei stößt er auf folgenschwere Hinweise. Und Elisabeth muss erkennen, dass sie noch nicht am Ende ihrer Lernkurve angekommen ist. Die Machenschaften eines Pharmakonzerns waren längst nicht die verhängnisvollste Verbindung der Grangiers zum Verbrechen. Diesmal geht es buchstäblich um Leben und Tod.

  • Banking District Staffel 2: Paul Grangier, Elisabeth Grangier und Alexandre Grangier Eine schrecklich nette Bankiersfamilie: Paul (Vincent Kucholl), Elisabeth (Laura Sepul) und Alexandre Grangier (Arnaud Binard).

3. Hilf anderen!

Vorausgesetzt, es bringt nicht die Bank oder dich selbst in Gefahr.

Dass es im Bankensektor teils mit harten Bandagen zugeht, wissen die deutschen TV-Zuschauer spätestens seit den erfolgreichen zwei Staffeln von „Bad Banks“, mit der die ebenso aufwendig produzierte Serie des schweizerischen Senders RTS häufig verglichen wird. Der Unterschied bei „Banking District“: Die Erzählstränge sind ruhiger, es gibt weniger effektheischende Schnitte. Dafür wird mehr Wert gelegt auf realitätsnahe Dialoge und einen auffällig guten, modernen Soundtrack. Wo beim Pendant aus der Frankfurter Finanzwelt die Figuren fast ein wenig zu ausgereizt erscheinen, brilliert die schweizerisch-belgische Variante eines modernen Finanzthrillers mit authentischen Einblicken in das Innenleben einer zerrissenen Branche. Der aus Staffel 1 bekannte Cast um die famose belgische Hauptdarstellerin Laura Sepul kann hierbei erneut glänzen. Ausdrucksstark werden die Zuschauer im Unklaren über die wahren Beweggründe der handelnden Personen gelassen. Wer ist gut? Wer ist böse? Wer kann seine Kontrahenten am längsten täuschen? „Banking District“ fesselt, weil sich die Figuren und ihre Beziehungen zueinander ständig entwickeln und verändern. Und das bleibt wieder spannend bis zur letzten Minute.


SN02: © 2019, Point Prod, RTS Radio Télévision Suisse, Panache Productions, La Compagnie Cinématographique


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