5G nutzt unterschiedliche Frequenzbereiche, um sowohl große Reichweiten als auch hohe Datenraten zu ermöglichen. Niedrige Frequenzen sorgen für eine weite Flächenabdeckung, während hohe Frequenzen besonders schnelle 5G-Geschwindigkeiten liefern.
Grundprinzip:
- Niedrige Frequenzen (z. B. 700 MHz): große Reichweite, gute Gebäudedurchdringung
- Mittlere Frequenzen (z. B. 2,1 GHz): ausgewogenes Verhältnis aus Reichweite und Geschwindigkeit
- Hohe Frequenzen (z. B. 3,6 GHz): sehr hohe Datenraten, aber geringere Reichweite
Die Telekom nutzt eine Mischung dieser 5G-Frequenzbänder. So wird je nach Region und Auslastung eine passende Telekom 5G-Geschwindigkeit ermöglicht. Übersicht der wichtigsten 5G-Frequenzen:
- 700 MHz: Ideal für ländliche Regionen und Innenräume, da die Funkwellen große Flächen abdecken und Gebäude gut durchdringen
- 2,1 GHz: Sorgt für stabile Versorgung mit hoher Bandbreite in Stadt und Land
- 3,6 GHz: Ermöglicht besonders hohe 5G-Geschwindigkeiten mit bis zu 1 GBit/s, vor allem in dicht besiedelten Gebieten
Durch die Kombination dieser Frequenzen kann 5G sowohl eine zuverlässige Netzabdeckung als auch hohe Geschwindigkeiten für datenintensive Anwendungen bieten.