Haustiere im Homeoffice

Seitdem Millionen Deutsche im Frühling letzten Jahres ihren Arbeitsplatz vom Büro in die eigenen vier Wände verlagert haben, ist die Nachfrage nach Haustieren in Tierheimen und bei Züchtern rasant angestiegen.

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Zufall? Wohl kaum. Denn alle, die wegen ihres Jobs bisher verzichten mussten, hatten dank Homeoffice endlich etwas mehr Zeit, sich um einen Vierbeiner zu kümmern. Falls Sie mit dem gleichen Gedanken spielen, haben wir nachfolgend einige nützliche Tipps für Sie.

  • Haben Sie sich das auch gut überlegt?

    Interessenten sollte bewusst sein, dass ein Haustier kein kurzfristiger Zeitvertreib ist und nach der Pandemie nicht einfach wieder zurückgegeben werden kann. Stellen Sie sich darauf ein, ein neues Familienmitglied zu begrüßen, das Sie einige Jahre lang begleiten wird. Gerade zu Beginn bedeutet ein Tier außerdem einiges an Arbeit – und auch gewisse Kosten. Machen Sie sich gefasst auf schlaflose Nächte, angeknabberte Teppiche, Tierarzt-Besuche und die eine oder andere Pfütze im Haus ein. Wenn Sie all das nicht abschreckt, stehen die Chancen gut für Sie und Ihre Fellnase.

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      • Mehr Magenta: Haustiere im Homeoffice - Hundehalsband

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  • Welches Tier passt zu Ihnen?

    Haben Sie Lust, viel Zeit mit Ihrem Haustier zu verbringen und dreimal am Tag an die frische Luft zu gehen, könnte ein Hund der passende Partner für Sie sein. Katzen benötigen nicht ganz so viel Aufmerksamkeit, lassen sich aber auch weniger gut erziehen. Für Berufstätige wäre eine Freigängerkatze zu empfehlen, da reine Wohnungskatzen mehr Beschäftigung einfordern. Da können aus Langeweile schnell mal das Sofa oder die Tapete dran glauben. Auch wer eine Tierhaarallergie hat, muss nicht unbedingt auf ein Haustier verzichten: Vögel sind nicht nur hübsch und pflegeleicht, sie äußern die Gefühle für ihren Besitzer durch Singen oder Zwitschern. Bei lärmempfindlichen Nachbarn wären da wohl eher Fische die richtige Wahl: Mit ihrer Farbenpracht und dem wogenden Wasser des Aquariums sind sie wohl die Haustiere, die am meisten im Haus hermachen. Auch wenn man sie bedenkenlos alleine lassen kann, ist die Haltung von Fischen auch mit einigen Pflichten wie der Einrichtung und Reinigung des Aquariums verbunden.

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Woher nehmen?

Eine Redensart besagt, dass das Haustier sich seinen Besitzer aussucht, nicht umgekehrt. Geben Sie dem Schicksal eine Chance und besuchen Sie Ihr örtliches Tierheim – aktuell meistens nach Terminvereinbarung. Auch Tierschutzvereine vermitteln gerettete Hunde, Katzen und andere Tiere aus dem Ausland. Vorsicht allerdings vor dubiosen Züchtern: Wenn es ein Welpe aus der Zucht sein soll, besuchen Sie das Tier im Vorfeld, um sich selbst ein Bild zu verschaffen. Welpen sollten mindestens 8–10 Wochen bei der Mutter bleiben, bevor sie in ihr neues Zuhause dürfen. Leider gibt es immer noch viele skrupellose Züchter, denen es mehr ums schnelle Geld als um das Tierwohl geht.

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  • Welches Alter soll es sein?

    Ob Jungtier oder älteres Exemplar, beide Altersklassen bieten ihre Vor- und Nachteile. Welpen oder Kätzchen punkten nicht nur mit ihrer Niedlichkeit, sie sind außerdem leicht zu erziehen und gewöhnen sich schnell an das neue Heim und Herrchen. Gleichzeitig fordern sie aber auch viel von ihrem Menschen: Sie brauchen Beschäftigung, Geduld und Disziplin. Wer sich so einen Wildfang nicht zutraut, ist mit einem älteren Tier besser bedient. Diese sind in aller Regel stubenrein und haben ihre Sturm-und-Drang-Zeit bereits hinter sich. Außerdem ist Hund nicht gleich Hund und Katze nicht gleich Katze: Genau wie wir Menschen hat jeder Vierbeiner seinen eigenen Charakter. Aber keine Sorge: Jede Rasse zeichnet sich durch gewisse Merkmale aus, an denen Sie sich orientieren können.

  • Welche Rasse passt zum Anfänger?

    Wenn Sie wissen, ob es jung oder alt sein soll, stellt sich bald die Frage nach der passenden Rasse. Für Anfänger sind zum Beispiel Golden Retriever gut geeignet. Sie sind nicht nur besonders sanftmütig, sondern sie lassen sich auch leicht trainieren. Im Haus ist der Golden Retriever ein eher ruhiger und gemütlicher Familienhund – allerdings nur dann, wenn er genug Auslauf und Bewegung kriegt. Draußen hat er besonders viel Freude an langen Spaziergängen und beim Apportieren.

    Wer es eine Nummer kleiner haben möchte, sollte über einen Mops nachdenken. Trotz ihrer geringen Größe hat diese Rasse jede Menge Charakter, dabei sind Möpse gehorsam, verspielt und sehr auf ihren Menschen fixiert. Auch jene, die nicht besonders viel für Bewegung übrighaben, sind mit einem Mops gut beraten: Aufgrund seines kleinen Kopfes überhitzt er relativ schnell und fühlt sich daher auf Ihrem Schoß meist am wohlsten. Aber Achtung: Dieser kleine Hund ist ein großer Schnarcher.

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    • Für kleine Ausreißer: Der
      Combi Protect GPS-Tracker

      Damit können Sie Ihren Liebling unbesorgt von der Leine lassen: Mit diesem GPS-Tracker sehen Sie auf einer Karte in Echtzeit, wo Ihr Hund gerade steckt. Legen Sie sichere Bereiche fest und lassen Sie sich benachrichtigen, wenn Ihr Haustier diese verlässt.


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Wie klappt Homeoffice mit Hund?

Glückwunsch: Ihr Vierbeiner ist da! Doch von ruhigem Alltag keine Spur. Die ersten Wochen werden ziemlich turbulent, besonders wenn ein Junghund im Haus ist. Doch mit ein wenig Disziplin und Zuneigung wird sich bald eine Routine einstellen – denn Hunde sind durchaus gewillt, zu lernen und ihrem Menschen zu gefallen. Wichtig ist, dass Sie von Anfang an konsequent sind: Wenn Sie am Schreibtisch sitzen, sollten Sie Ihrem Hund keine Streicheleinheiten oder Spiele gewähren. Machen Sie lieber zu bestimmten Zeiten eine Pause und schenken Sie ihm dann Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Statt weniger langer Spaziergänge bieten sich mehrere kleine an, genauso wie Spiele, bei denen sich Ihr Vierbeiner einige Zeit alleine beschäftigen kann.


    • Tipp:
      Beschäftigungs-
      spielzeug

      Sie haben gleich ein wichtiges Telefonat, bei dem Ihr Hund
      Sie nicht ablenken soll? Dann testen Sie doch mal ein
      sogenanntes Beschäftigungs- oder
      Intelligenzspielzeug. Befüllen Sie zum Beispiel einen
      sogenannten Kong – ein Spielzeug aus Naturkautschuk – mit
      Leckerlis. Sobald Ihr Vierbeiner
      damit spielt, hüpft der Kong
      unvorhersehbar hin und her und gibt dabei ab und zu ein
      Leckerli preis. Wer eine smarte Fellnase zuhause hat, kann es
      mit einem Intelligenzspielzeug
      probieren, dessen Leckerchenfächer sich zum Beispiel auf unterschiedliche Arten öffnen lassen.



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    • Tipp:
      Körbchen-Kommando

      Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Hund Sie zuhause
      permanent in Beschlag nimmt,
      ist das Körbchen-Kommando sehr hilfreich. Damit schicken
      Sie Ihren Vierbeiner auf seinen Platz.
      So klappt's: Locken Sie Ihren
      Hund mit Leckerlis ins Körbchen, sagen Sie das Kommando,
      sobald er mit allen vier Pfoten drin ist, und geben Sie ihm
      anschließend den Happen – und
      das am besten mehrmals am Tag. Erweitern Sie von Tag zu Tag
      den Abstand, werfen Sie die Leckerchen ins Körbchen
      und benutzen Sie das Kommando,
      wenn er dort ankommt. Verlängern Sie allmählich die Liegezeiten und verwenden Sie nach einer Weile keine Hundekuchen mehr, sondern loben Sie ausgiebig.


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