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SIM-KARTEN-FORMATE: ALLES RUND UM MINI, MICRO UND NANO

Welche ist die Kleinste? Welche die Neueste? Wie funktioniert der Wechsel? Erfahren Sie Wissenswertes über die Unterschiede, Besonderheiten und Nutzungsmöglichkeiten der SIM-Karten-Formate.

Alle SIM-Karten-Formate im Überblick

Ob telefonieren, Nachrichten schreiben oder im Internet surfen – ohne SIM-Karte funktioniert das nicht. Sie stellt die Verbindung zwischen Ihrem Smartphone, Tablet, Ihrer Smartwatch und weiteren Mobilfunkgeräten sowie dem Mobilfunkanbieter her und ermöglicht Ihnen so Zugriff auf die Netzdienste. Auf diese Weise können Sie die Funktionen Ihres Smartphones optimal nutzen. Als dessen Herzstück soll die Karte den Anforderungen moderner Geräte gerecht werden. Daher gibt es immer wieder neue SIM-Karten-Formate, die sich für unterschiedliche Modelle eignen.

Mini-SIM

Standard- oder Mini-SIM

Die Einführung multifunktionaler Handys ist auch die Geburtsstunde der 15 x 25 mm großen Mini-SIM gewesen. Diese wird auch als Standard-SIM bezeichnet und heißt bei der Telekom KlassikSIM. Sie ist deutlich kleiner als ihre Vorgängerin und braucht damit weniger Platz im Gerät. Dadurch überlässt sie weiteren Bauteilen im Geräteinneren mehr Raum. Zu den ersten Modellen mit Mini-SIM zählen das iPhone 3G und das Samsung Galaxy S2.

Micro-SIM

Micro-SIM

Um mehr als 50 Prozent ist dieses SIM-Karten-Format kleiner als die Mini- bzw. Standard-SIM und beläuft sich auf 12 x 15 mm. Aus technischer Sicht bestehen wenige Unterschiede zwischen den beiden. Dadurch können Sie aus der Mini-SIM ohne Probleme eine Micro-SIM machen. Dies ist durch Zuschneiden, Herausbrechen oder Stanzen möglich. Dieses SIM-Karten-Format verbreitete sich vor allem durch die Einführung neuer Modelle von Apple, wie das iPad aus dem Jahr 2010 und das iPhone 4.

Nano-SIM

Nano-SIM

Fast die komplette Länge und Breite nimmt bei diesem SIM-Karten-Format der Chip ein. Die 8,8 x 12,3 mm beschränken sich somit auf das Wesentliche. Die Vorgänger der Nano-SIM können Sie problemlos auf deren Größe zuschneiden und somit auch größere Varianten in Geräte mit diesem SIM-Karten-Format einsetzen. Die ersten kompatiblen Modelle sind das Samsung Galaxy S3 und das iPhone 5 gewesen.

eSIM

eSIM

Die modernste Variante ist die sogenannte „embedded SIM“. Dieses innovative SIM-Karten-Format ist fest in Smartphones, Smartwatches und Tablets verbaut und muss damit nicht gewechselt werden. Dies bringt gerade beim Abschluss eines neuen Handyvertrags viele Vorteile mit sich. Notwendige Informationen lassen sich einfach auf der eSIM speichern und beim Anbieter- oder Tarifwechsel aktualisieren.

Was ist eine SIM-Karte?

Subscriber Identity Module – dafür stehen die drei Buchstaben der SIM. Ihre Hauptaufgabe ist es, den Nutzer im Mobilfunknetz zu identifizieren. Nur dann darf dieser überhaupt auf die angebotenen Dienste des Netzbetreibers zugreifen. Telefonieren, SMS schreiben, durchs Internet surfen – ohne SIM-Karte unmöglich. Schließen Sie einen Vertrag ab, erhalten Sie diese zusammen mit Ihrer Telefonnummer. Diese ist ebenso wie die Konditionen Ihres gewählten Tarifs an die SIM gebunden. Egal um welches Format es sich handelt, die SIM-Karte besteht immer aus einem Prozessor sowie einem Speicher und verfügt über eine individuelle PIN. Diese schützt den Nutzer vor Zugriffen durch unbefugte Dritte und damit vor Missbrauch.

Auf dem Speicher der SIM-Karte lassen sich zum Beispiel Telefonnummern, Textnachrichten und Notizen speichern. Auf diese können Sie auch dann zugreifen, wenn Sie die Mini-, Micro- oder Nano-SIM in ein anderes Mobilgerät einsetzen.

Alle SIM-Karten

SIM-Karte wechseln

Ein wichtiges Thema spielt die Größe, wenn Sie die SIM-Karte austauschen müssen. Dies ist dann erforderlich, wenn Sie sich für einen neuen Mobilfunkanbieter oder ein neues Gerät mit einem anderen SIM-Karten-Format entscheiden. Sie bekommen dann eine neue Karte, die Sie in Ihr Smartphone einsetzen müssen. Ist dieses schon etwas älter, passt ein moderneres Format nicht mühelos hinein. Ein Adapter ist dafür die Lösung.

Es geht natürlich auch anders herum: Sie haben sich das neueste Smartphone gekauft und möchten Ihre bisherige SIM-Karte einlegen. Diese ist jedoch zu groß, weil der Kartenslot des Geräts für Nano-Größen gemacht ist. Das passende Format erhalten Sie, indem Sie dieses zuschneiden oder in einem Handygeschäft ausstanzen lassen. Alternativ beantragen Sie bei Ihrem Anbieter eine Nano-SIM. Was müssen Sie außerdem generell und im Besonderen beim Kartenwechsel beachten?

Daten vor dem Tausch sichern

1. Daten vor dem Tausch sichern

Wenn Sie Ihre SIM-Karte wechseln, werden Ihre Kontakte sowie weitere wichtige Daten nicht automatisch übernommen. Dies ist nur möglich, wenn Sie für Telefonnummern als Speicherort die SIM-Karte angegeben haben. Auch eine gewisse Anzahl an SMS können Sie dort speichern. Dies ist sinnvoll, wenn Sie die SIM in einem anderen Handy nutzen möchten. Möchten Sie einen neuen in Ihr bisher genutztes Gerät einsetzen? Dann sollten Sie Kontakte und SMS darauf abspeichern, damit die Daten nicht verloren gehen. Wie das funktioniert, lesen Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Handys nach.

SIM-Karte bei Smartphone mit abnehmbarer Rückseite wechseln

2. SIM-Karte bei Smartphone mit abnehmbarer Rückseite wechseln

Zuerst schalten Sie das Gerät aus und entfernen dann das Gehäuse an der Rückseite. Nehmen Sie den Akku heraus, denn darunter befindet sich die Karten-Halterung. Diese ist je nach Modell unterschiedlich groß und für bestimmte SIM-Karten-Formate geeignet. Schieben oder legen Sie die Karte an ihren angestammten Platz. Danach setzen Sie den Akku wieder ein und befestigen die Gehäuserückseite.

SIM-Karte in Modell mit Kartenslot einsetzen

3. SIM-Karte in Modell mit Kartenslot einsetzen

Bei modernen Smartphones können Sie die Rückseite nicht abnehmen. Diese haben stattdessen einen Kartenschacht an der Seite ihres Gehäuses. Öffnen Sie diesen mit einem nadelähnlichen Werkzeug, das dem Lieferumfang Ihres Mobiltelefons üblicherweise beiliegt. Schalten Sie dafür das Gerät aus und stecken Sie das Werkzeug in das kleine Loch des Kartenschachts. Drücken Sie leicht, bis dieser herausfährt. Ziehen Sie ihn vollständig heraus und legen Sie die Karte richtig herum ein. Danach schieben Sie den SIM-Kartenslot wieder hinein.

Was tun, wenn das Format zu groß ist?

4. Was tun, wenn das Format zu groß ist?

Haben Sie bisher ein Handy mit einer Standard-SIM genutzt und steigen auf ein neueres um? Dann brauchen Sie eine kleinere SIM-Karten-Größe, die Sie zuschneiden lassen können. Wichtig ist dabei, darauf zu achten, dass der Chip nicht beschädigt wird. Herausstanzen ist eine bessere Möglichkeit. Dazu können Sie entsprechendes Werkzeug kaufen oder in einen Handyshop gehen.

Wie lässt sich ein zu kleines Format einsetzen?

5. Wie lässt sich ein zu kleines Format einsetzen?

Sie haben eine Nano- oder Micro-SIM und möchten diese in ein Handy legen, das sich nur für größere Karten-Formate eignet? Dann nutzen Sie einfach einen Adapter. Diesen können Sie normalerweise im Set mit verschiedenen Größen kaufen. Suchen Sie die passende Größe heraus und legen Sie Ihre SIM-Karte hinein. Achten Sie darauf, dass diese möglichst fest im Adapter sitzt. So kann sie nicht herumrutschen oder sogar herausfallen.
TIPP: Benötigen Sie ein anderes SIM-Karten-Format, können Sie dies bestellen. Sie erhalten die passende Größe innerhalb weniger Tage.

Was sind Dual-, Triple- und Multi-SIM?

Informieren Sie sich über SIM-Karten-Formate, stoßen Sie auch auf diese drei Bezeichnungen. Jedoch haben sie nicht alle etwas mit der Größe zu tun. Bei Dual- und Multi-SIM geht es eher um die Nutzungsmöglichkeiten. Demnach bedeutet Dual-SIM, dass Sie in Ihrem Smartphone mittels zweier Kartenslots Platz für zwei SIM-Karten haben. Dadurch können Sie beide einsetzen und zum Beispiel ein Gerät sowohl für die private als auch die berufliche Rufnummer verwenden. Möchten Sie unter ein und demselben Anschluss mehrere Geräte nutzen? Darauf ist die Multi-SIM die richtige Antwort. Möchten Sie zum Beispiel ein Smartphone und ein Tablet parallel nutzen, können Sie sich bei der Telekom für einen der MultiSIM-Tarife entscheiden. So brauchen Sie die SIM-Karte nicht mehr umstecken, wenn Sie das andere der beiden Geräte verwenden möchten.

Bei der Triple-SIM spielt dagegen die Größe eine Rolle: Sie ist die Lösung für das Problem mit den unterschiedlichen SIM-Karten-Formaten und vereint 3 verschiedene Varianten mit vorgestanzten Konturen. Brauchen Sie eine Micro- oder Nano-SIM, brechen Sie das entsprechende Format lediglich aus der Karte heraus.

eSIM: der Nachfolger der klassischen SIM-Karte

Bislang war der Karten-Standard eine externe Lösung, die Sie selbst in Ihr Mobilgerät einsetzen. Doch der technische Fortschritt sorgt für eine innovative Variante: die eSIM. Bei ihr handelt es sich um ein besonderes SIM-Karten-Format. Dieses ist bereits in Smartphones, Smartwatches und Tablets fest integriert und muss bei Anbieterwechsel nicht ausgewechselt werden. Das löst die Problematik mit den unterschiedlichen SIM-Karten-Formaten auf komfortable Weise.

  • Keine Probleme mehr wegen nicht passender Größen
  • Kein Zuschneiden
  • Kein Adapter
  • Kein Bestellen einer Ersatzkarte, jedoch Ersatz-Profil notwendig

Die „embedded SIM“ ist im Geräteinneren verbaut und lässt sich von außen mit Daten bespielen. Auf diese Weise gelangen die wichtigsten Informationen Ihres Mobilfunk-Tarifs auf Ihr Gerät. Wechseln Sie den Tarif oder Anbieter, werden die bisherigen Daten gelöscht und die neuen darauf gespielt. Dies funktioniert kinderleicht über ein Zugangsprofil und einen Aktivierungscode.

Das innovative SIM-Karten-Format macht Ihren mobilen Alltag nicht nur bequemer, sondern eröffnet neue Möglichkeiten. Über die eSIM können Sie Ihre Smartwatch auch ohne Ihr Smartphone nutzen. Lassen Sie es zu Hause, wenn Sie unterwegs telefonieren, E-Mails abrufen oder im Internet surfen möchten. Das und mehr ganz einfach über Ihre Smartwatch – dank des neuen SIM-Karten-Formats.