Wissenswertes zum Osterfest:
Bunte Eier und süße Hasen

Alle freuen sich darauf: Für viele Menschen gehören die Osterfeiertage zu den schönsten im ganzen Jahr – und das aus gutem Grund.

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Pünktlich zum Fest beginnen in Deutschland die Frühlingsferien. Es ist die Zeit der Schokohasen, der bunt gefärbten Eier und der süßen Hefekränze. Jedes Kind weiß: An Ostern werden bunte Eier verschenkt und religiöse Menschen gedenken der Auferstehung von Jesus Christus.
 

  • Wann Ostern gefeiert wird

    Das Osterfest fällt immer in die Zeit zwischen dem 22. März und dem 25. April eines Jahres, genauer gesagt: Es beginnt stets am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond, der auf den Frühlingsanfang folgt. Beschlossen wurde dieser Termin 325 n. Chr. beim sogenannten Konzil von Nicäa, einer wichtigen Versammlung kirchlicher Würdenträger. Die Osterfesttage sind deshalb bewegliche Feiertage, denen im Kalender kein festes Datum zugeordnet ist.

    Manche glauben, das heutige Ostern sei aus einer altertümlichen Feier zu Ehren einer heidnischen Frühlingsgöttin hervorgegangen – ob das wirklich stimmt, ist ungewiss. Zwar wird oft behauptet, bereits die Germanen hätten vor langer Zeit eine Göttin namens Ostara verehrt; das lässt sich jedoch nicht beweisen.

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  • Ein Wort, viele Erklärungen

    Woher das Wort Ostern kommt, auch darüber streiten sich die Experten. Manche Sprachwissenschaftler gehen von einem Zusammenhang mit dem indogermanischen Begriff für Morgenröte aus.

    Übrigens: Im Deutschen und Englischen besteht eine sprachliche Verwandtschaft zwischen den Wörtern Osten und Ostern. In anderen Sprachen, beispielsweise im Niederländischen und im Schwedischen, geht der Name des Osterfests auf das Wort pascha zurück. Pascha oder Pessach heißt eines der wichtigsten Feste des Judentums.

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  • Woher kommt der Osterhase?

    Der Brauch, zum Osterfest bemalte Hühnereier zu verschenken, ist in Deutschland seit vielen hundert Jahren bekannt, doch was haben Eier mit Ostern zu tun? Sowohl das Ei als auch der Hase, der üblicherweise die bunt bemalten Eier bringt, sind Symbole der Fruchtbarkeit und des Neubeginns – so wie auch das Osterfest.

    Wer den Osterhasen erfunden hat, das ist bis heute ungeklärt. Erstmals schriftlich erwähnt wurde er 1682 in der De ovis paschalibus – von Oster-Eyern betitelten Doktorarbeit des Arztes Johannes Richier.

    Dank Bilderbüchern sowie der aufkommenden Spielzeug- und Schokoladenindustrie erfreut sich der Osterhase vor allem seit dem 19. Jahrhundert großer Beliebtheit. Was viele nicht wissen: Seit jeher muss sich der langohrige Eierlieferant tierischer Konkurrenz erwehren. Nicht immer ist es Meister Lampe, der zum Fest die Eier bringt. In manchen Regionen waren einst Fuchs, Storch oder Kuckuck dafür zuständig – und sind es teilweise noch heute.

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    Eine kleine Randnotiz:
    Kurioses und Amüsantes zum Fest

    Laichzeit: Wer an eierlegende Hasen glaubt, der ist nicht naiv, sondern auf der richtigen Fährte. Der Seehase, auch Lump genannt, legt im Frühjahr tatsächlich jede Menge Eier. Er lebt vorwiegend im nördlichen Atlantik sowie in Teilen der Nord- und Ostsee – und ist ein plumper Bodenfisch.

    Zuckersüß: Medizinerinnen des Henry Ford Hospitals in Detroit, Michigan (USA) haben in einer nicht ganz ernst zu nehmenden Studie herausgefunden, dass 59 % der Befragten am liebsten zuerst an den Ohren ihrer Schokohasen herumknabbern. Nur 4 % verschlingen die Pfoten oder das Hinterteil, bevor alles andere dran glauben muss. Wohl bekomms!

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  • Was fürs Auge: Diesen Hasen zu vernaschen, ist kein Zuckerschlecken, denn selbst wer reich genug ist, um keinen Kredit aufnehmen zu müssen, wird sich an ihm die Zähne ausbeißen. Weit mehr als 40.000 € kostete der wohl teuerste Schokoladenhase der Welt. Seine Augen bestehen aus lupenreinen Diamanten. Erschaffen hat ihn der britische Chocolatier Martin Chiffers.

    Purer Luxus: Wem selbst der teuerste Schokoladenhase der Welt noch zu günstig erscheint, dem dürfte das sogenannte Rothschild-Ei gefallen. Das wertvolle Schmuckstück wurde 2007 im berühmten Auktionshaus Christie’s zum Preis von 12,5 Millionen Euro versteigert. Es kann in der Eremitage in St. Petersburg besichtigt werden.

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Rezept-Tipp: Mini-Hefezöpfe mit Osterei


Zutaten

Zum Osterfrühstück etwas Süßes? Wer kann da widerstehen?
Für 12 kleine Hefezöpfe samt gefärbtem Frühstücksei benötigen Sie Folgendes:

12 Eier (hartgekocht und gefärbt)
500 g Mehl
250 ml Milch (lauwarm)
75 g Butter (weich)
75 g Zucker
2 Eier (roh)
1 ½ Teelöffel Salz
½ Hefewürfel (21 g)

Anleitung

Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung formen. Den Zucker in die Milch einrühren, danach die zerkleinerte Hefe in die Vertiefung einstreuen und mit der Milch übergießen. Alles miteinander vermischen, mit einem Tuch abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.

Den fertigen Vorteig mit einem Ei, Butter und Salz vermengen und durchkneten. Das Ganze wieder mit einem Tuch abdecken und 45 Minuten gehen lassen. Erneut alles durchkneten und den Teig in mehrere Kugeln aufteilen. Die Kugeln zu Strängen rollen und aus jeweils 3 Strängen einen Hefezopf flechten.

Die Hefezöpfe auf ein Backblech legen und ca. 10 Minuten warten. Währenddessen den Backofen auf 200°C vorheizen, ein Ei verrühren und die Hefezöpfe damit bestreichen. Dann alles in den Ofen geben, 8 Minuten backen und das Blech wieder herausholen. Jetzt die gefärbten Eier in der Mitte der Hefezöpfe platzieren, alles 3 Minuten im Ofen aufwärmen – und fertig ist das Osterfrühstück.

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