Tipps zur Instrumentenwahl

Mit Pauken und Trompeten – welches Instrument passt zu mir?

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Es ist nie zu spät, ein Instrument zu lernen. Gerade wenn man auf der Suche nach einem Hobby ist, das man gut zuhause ausüben kann, bietet sich Musizieren an. Ob alleine oder mit der Familie: Musik macht gute Laune. Doch welches Instrument passt zu mir? Bei der riesigen Auswahl fällt die Entscheidung nicht leicht.

  • Die wichtigste Frage

    Steckt ein kleiner Beethoven in Ihnen? Oder möchten Sie doch eher in die Fußstapfen von David Garrett treten? Wo stellen Sie ein Klavier hin? Wie teuer ist eigentlich so ein Saxophon?

    Wer ein Instrument lernen möchte, wird mit jeder Menge Fragen konfrontiert. Aber am wichtigsten ist die nach der Motivation: Wer sich bloß aus einer Laune heraus für ein Instrument entscheidet, wird vermutlich nicht lange durchhalten. Auch wenn der Wunsch von außen – zum Beispiel durch Eltern oder Partner – an einen herangetragen wird, wird der Spaß von kurzer Dauer sein und die teure Geige landet schnell in der Ecke. Wichtig ist darum, dass der Lernende zunächst in sich hinein hört: Welche Musik berührt mich am meisten? Welches Instrument weckt eine nachhaltige Begeisterung? Haben Sie einen emotionalen Bezug dazu, weil Ihr Opa, Ihre Mutter oder Ihre beste Freundin bereits dasselbe Instrument spielte? Wählt man das richtige Instrument, wird das Üben auf Dauer leichtfallen und der Lernerfolg sich von selbst einstellen.

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  • Quadratisch, praktisch, geliehen

    Noten lernen kann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Aber es gibt auch Instrumente, wie etwa die Gitarre, wo dies keine Voraussetzung darstellt. Stellen Sie sich daher die Frage, ob Sie bereit dazu sind, Zeit fürs Notenlernen zu investieren, oder ob Sie lieber direkt spielen wollen.

    Für den Anfang muss es übrigens nicht der kostspielige Steinway-Flügel sein. Ist Ihre Wahl aufs Klavierlernen gefallen, versuchen Sie es erstmal mit einem Keyboard. Das ist nicht nur günstiger, sondern nimmt auch weniger Platz ein. Und wer empfindliche Nachbarn hat, kann auch einfach Kopfhörer anschließen und nach Herzenslust in die Tasten greifen. Fachgeschäfte verleihen Instrumente auch gegen eine geringe Gebühr: So können Sie bequem testen, ob das Instrument Ihrer Wahl wirklich etwas für Sie ist.

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  • Aller Anfang muss nicht schwer sein

    Nicht jedes Instrument eignet sich für Einsteiger – einige sind gerade für Anfänger leichter zu erlernen, zum Beispiel weil ihre Handhabung besonders einfach ist.

    Die Blockflöte

    Für viele ist sie Gegenstand traumatischer Heiligabend-Erlebnisse – zu Unrecht. Denn schon die legendäre Eingangssequenz von Led Zeppelins Stairway to Heaven beginnt mit einer Blockflöte. Dieses Instrument garantiert schnelle Erfolgserlebnisse. Wer später zu einem anderen Holzblasinstrument wechseln will, zum Beispiel zur Klarinette, wird bestens darauf vorbereitet. Außerdem ist die Blockflöte handlich und günstig in der Anschaffung. Ein optimales Einsteiger-Instrument!

    Die Gitarre

    Die Akustikgitarre bietet ebenfalls einige Vorteile für Anfänger: Man muss nicht unbedingt Noten lesen können, um sie zu erlernen. Außerdem ist sie eine gute Wahl für Autodidakten ­– YouTube-Tutorials führen schnell zum Erfolg. Allerdings verlangt die Gitarre bereits zu Beginn eine relativ gute Hand-Augen-Koordination. Die Westerngitarre eignet sich besonders für Einsteiger, da ihr Hals breiter ist und das saubere Greifen der Saiten einfacher gelingt.  Kleiner Tipp, wenn ums Stimmen geht: Der Freiton am Telefon ist der Ton "A".

    Die Mundharmonika

    Sie gilt als ein Instrument, das fast jeder Mensch erlernen kann. Dabei hat die Mundharmonika mehr zu bieten, als man glauben könnte, zum Beispiel mindestens drei Oktaven Tonumfang. Was das Spiel auf ihr so einfach macht: Ihre Töne sind logisch angeordnet und in der Höhe festgelegt. Dadurch treffen selbst Anfänger gleich den richtigen Ton – und das auch ohne Musiklehrer. Außerdem inklusive: ein gewisser Coolness-Faktor.

  • Früh übt sich

    Kinder sind von Geburt an musikalische Entdecker. Bereits Babys wippen und bewegen sich zur Musik. Musik macht Kindern einfach Freude ­– und das dürfen Eltern bei allem Ehrgeiz nicht aus den Augen verlieren. Darum sollte Ihr Kind unbedingt selbst entscheiden, welches Instrument es erlernen möchte. Besuchen Sie zusammen einen Tag der offenen Tür an einer Musikschule und lassen Sie Ihr Kind verschiedene Instrumente ausprobieren, bevor Sie eine Wahl treffen.

    Ab 1 Jahr

    Für Kinder ab 12 Monaten eignen sich vor allem Rhythmusinstrumente wie Trommel, Tamburin und Co. Denn Rhythmus ist die wichtigste Grundlage für das Erlernen eines Instruments. Außerdem fördert das frühkindliche Musizieren nicht nur die sensomotorischen, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten sowie die Kreativität. Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Instrumente für Kinder geeignet sind und eine gewisse Widerstandsfähigkeit haben.

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  • 3 bis 6 Jahre

    Hat Ihr Kind jetzt den Rhythmus im Blut, kann es an Instrumente mit verschiedenen Tonhöhen herangeführt oder bereits bekannte Instrumente können erweitert werden (z.B. von der Trommel zum Kinderschlagzeug). Dabei steht der spielerische Aspekt nach wie vor im Vordergrund. So eignen sich beispielsweise Blockflöte oder Glockenspiel wunderbar zum Ausprobieren und sogar zum Spielen einfacher Kinderlieder.

    Ab 6 Jahren

    Mit sechs Jahren hat Ihr Kind ein Alter erreicht, in dem es ein „richtiges“ Instrument erlernen kann. Auch dieses sollte allerdings für Kinderhände geeignet sein. Gängige Instrumente, wie Gitarre und Keyboard, gibt es auch in kleineren, kindgerechten Versionen. Die Musikschule wird Sie diesbezüglich gerne beraten.

  • Noten lernen leicht gemacht

    Musik ist etwas äußerst Flüchtiges: Kaum ist ein Ton gespielt, ist der Augenblick auch schon wieder vorüber. Damit ein Lied immer wieder auf die gleiche Weise erzeugt werden kann, haben die Menschen Noten erfunden. Und es ist nie zu spät, sie zu lernen. Auch wenn Notenblätter im ersten Augenblick wie Hieroglyphen erscheinen, ist ihr System leichter zu entschlüsseln, als man denkt.

    Tipp 1:

    Es braucht nicht immer gleich ein Klavier, um Noten und die dazugehörenden Töne zu lernen. Ein Glockenspiel ist für die Grundlagen ebenso gut geeignet – und deutlich günstiger in der Anschaffung.  

    Tipp 2:

    Um sich besser zurechtzufinden, wählen Sie zu Beginn am besten 10 Orientierungsnoten, die Sie auswendig lernen. Diese dienen als Fixpunkte in einem unbekannten System. Von dort können Sie die anderen Noten besser erreichen.

    Tipp 3:

    YouTube bietet gute Tutorials, um das Notenlesen zu erlernen. Der Kanal werdemusiker.de zum Beispiel zeigt in einem leicht verständlichen Video die wichtigsten Grundlagen. Für Kinder eignet sich der YouTube-Kanal Floh im Ohr, um spielerisch Noten und Töne zu lernen.

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Apropos YouTube: Als kostenlose Alternative zu Privatunterricht eignen sich die Tutorials wunderbar, um erste Basics des neuen Instruments zu lernen. Der Nachteil: Es findet keine Korrektur statt. Im Gegensatz dazu geht ein Musiklehrer bzw. eine Musiklehrerin intensiv auf den Lernenden ein, richtet sich nach seinem Lerntempo und unterstützt ihn bei Schwierigkeiten. Viele Musikschulen haben in der aktuellen Zeit auf Online-Unterricht, zum Beispiel via Skype, umgestellt. Es lohnt sich also, auf den Webseiten Ihrer lokalen Musikschulen vorbeizuschauen.

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