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Virenschutz für das Smartphone: Das müssen Sie wissen

Würden Sie einen PC ohne Antivirus-Software nutzen? Wem die eigene Sicherheit im Netz wichtig ist, der legt großen Wert auf den Schutz vor Cyberangriffen. Doch was für viele auf dem Computer selbstverständlich ist, gilt noch lange nicht für mobile Geräte. Nur knapp die Hälfte aller Smartphone-Besitzer* verwenden einen Virenschutz oder eine Firewall, um ihr Handy vor digitalen Attacken zu schützen. Dabei können sich hier ebenso gefährliche Viren und schädliche Software einnisten wie auf dem Computer. Malware kann die Kontrolle über Ihr Smartphone übernehmen, Ihre persönlichen Daten abgreifen und im schlimmsten Fall sogar mit Ihrer Identität Cyberangriffe auf Dritte ausüben. Vor allem Android-Nutzer sind gefährdet. Grund genug also, in Sachen Smartphone-Schutz endlich nachzurüsten.

Smartphones sind besonders anfällig für Cyberangriffe

USB, WLAN und Bluetooth: Smartphones bieten gleich mehrere Schnittstellen, über die Kriminelle Schadsoftware übertragen können. Sind eine oder mehrere dieser Schnittstellen nicht ausreichend abgesichert, haben Betrüger leichtes Spiel. Hacker können dann verschiedene Arten von Malware auf Ihrem Mobilgerät installieren und das meist, ohne dass Sie überhaupt etwas davon mitbekommen. Unter dem Begriff Malware versteht man Schadprogramme, die das Smartphone infizieren können. Dazu zählen beispielsweise Viren, Trojaner oder Würmer. Mit Protect Mobile, dem Sicherheitsprodukt der Telekom, sind Sie automatisch vor sämtlichen Cyberangriffen geschützt. Sowohl im Telekom Mobilfunknetz als auch im WLAN.

Aber welchen Gefahren ist unser Handy überhaupt ausgesetzt? Wir haben fünf der häufigsten Cyberangriffe zusammengefasst, die die Sicherheit Ihres Smartphones gefährden:

5 Bedrohungen aus dem Netz und wie Sie sich schützen können:

1. Phishing

Unter Phishing versteht man gefälschte Nachrichten von Betrügern, die sich zum Beispiel als Anwälte oder Inkassobüros ausgeben, um sensible Daten oder Geld zu ergaunern. In E-Mails oder SMS wird der Empfänger beispielsweise aufgefordert, sein Passwort oder TAN-Nummern preiszugeben. Manche Betrüger schüchtern Betroffene auch direkt mit hohen Geldforderungen ein. Um sich vor Phishing zu schützen, sollten Sie den Absender der verdächtigen Nachricht genau checken. Auch Rechtschreibfehler und eine unpersönliche Ansprache deuten auf Betrug hin. Generell gilt: niemals TAN-Nummern oder andere persönliche Daten verschicken! Seriöse Unternehmen fragen Sie unter keinen Umständen in E-Mails oder SMS danach.

2. Infizierte Apps

Ähnlich wie bei einem Computer gelangen Schadprogramme meist unbemerkt über harmlose Anwendungen auf das Smartphone. Oft bemerken Nutzer den Cyberangriff daher erst, wenn es bereits zu spät ist. Vor allem gefährliche Trojaner kommen versteckt in Apps auf Ihr Smartphone und können im schlimmsten Fall die komplette Kontrolle über Ihr Gerät übernehmen. Beispiel: der Android-Trojaner „Dvmap“, der von über 50.000 Smartphone-Besitzern unbemerkt über eine kostenlose Android-App heruntergeladen wurde. Um nicht selbst Opfer zu werden, sollten Sie besonders im Google Play Store Anwendungen vor dem Download genau überprüfen. In den Kommentaren anderer Nutzer können sich Hinweise auf Bedrohungen finden. Auch die App-Berechtigungen sollten Sie gründlich lesen. Kommt Ihnen dabei etwas komisch vor, laden Sie die App lieber nicht herunter.

3. Verseuchte Dateien und E-Mail-Anhänge

Auf dem Handy gilt wie beim PC: Laden Sie keine Dateien herunter, deren Ursprung Sie nicht kennen. Gerade bei E-Mail-Anhängen sollten Sie immer erst den Absender prüfen, bevor Sie Dateien downloaden. Eine besonders fiese Methode: Sind Ihre Bekannten Opfer eines Cyberangriffs geworden, kann es sein, dass Sie Nachrichten mit verseuchten Anhängen von vermeintlich vertrauten Kontakten erhalten. Kommt Ihnen etwas verdächtig vor – wenn sich zum Beispiel jemand nach Jahren der Funkstille plötzlich mit einem lustigen Foto meldet –, klicken Sie nicht auf Links oder Downloads.

4. Infizierte Websites

Auch über das simple Surfen im Browser können Sie Ihr Handy infizieren. Beim Aufruf einer verseuchten Website wird im Hintergrund Schadsoftware auf Ihrem Gerät installiert. Besuchen Sie daher keine Webseiten, die Ihnen nicht vertrauenswürdig erscheinen. Besondere Vorsicht gilt bei verkürzten Links: Gerade in Social-Media-Posts sind sie ein gern genutztes Mittel. Da hier die genaue URL nicht sichtbar ist, können Nutzer noch schwerer erkennen, welche Website sich hinter dem Link wirklich verbirgt.

5. Öffentliche WLAN-Netzwerke

Wer öffentliche WLAN-Netze in Cafés oder am Flughafen nutzt, sollte nicht einfach jedes offene Netzwerk verwenden. Wenn Sie hier unverschlüsselt surfen, kann praktisch jeder Ihre Daten auslesen, der im gleichen Netz unterwegs ist. Außerdem haben Kriminelle die Möglichkeit, Hotspots als offizielle WLAN-Netze zu tarnen. Surfen Sie unverschlüsselt über einen solchen Hotspot, haben Dritte ungehinderten Zugriff auf alle Daten, die Sie in dieser Zeit übertragen. Gerade beim Online-Banking oder anderen Diensten mit Passwort-Nutzung können Betrüger Sie schnell ausspionieren.

Was macht Malware mit meinem Smartphone?

Haben sich Kriminelle erst einmal gezielten Zugriff auf Ihr Handy verschafft, sind die Möglichkeiten des Missbrauchs nahezu grenzenlos. Ein besonders unangenehmer Fall sind Würmer, durch die Sie selbst zum Absender von Schadprogrammen werden. Spam oder Malware wird dann in Ihrem Namen an Ihre Kontakte versendet. Mit einer solchen Schadsoftware können Sie Ihr Smartphone beispielsweise infizieren, wenn Sie verseuchte Dateien aus einem E-Mail-Anhang herunterladen. Außerdem können Viren dazu führen, dass von Ihrer Telefonnummer aus kostenpflichtige Hotlines oder Abo-Dienste angerufen werden. Sie selbst bekommen davon in der Regel nichts mit. Die böse Überraschung kommt dann erst mit der Telefonrechnung.

Noch eine Masche von Cyberbetrügern: die sogenannte Distributed-Denial-of-Service-Attacke, kurz DDoS. Bei dieser Cyberattacke werden mehrere infizierte Geräte genutzt, um sogenannte Überlast-Angriffe durchzuführen. Dabei werden Telefonnummern oder Webseiten von Behörden oder Unternehmen von vielen infizierten Smartphones gleichzeitig angewählt, sodass das Netz zusammenbricht und die Nummer oder Webseite nicht mehr erreichbar ist. Wird das eigene Mobiltelefon für einen solchen Angriff missbraucht, bekommt man das als Nutzer meist überhaupt nicht mit.

Es gibt unzählige Arten von Viren oder Würmern, die Ihr Smartphone befallen können. Schon kleine Sicherheitslücken reichen aus, um Sie angreifbar zu machen. Die Folgen einer Cyberattacke können unangenehm und gefährlich sein: Sind Passwörter oder Kontodaten ausgespäht, kann das schnell das komplette Leben durcheinanderbringen. Um solche Situationen zu vermeiden und damit Persönliches persönlich bleibt, ist der richtige Antivirus-Schutz für Ihr Handy wichtig. Dazu gehört ein verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen Daten, aber auch ein verlässliches Security-Paket für Ihr Smartphone. Schützen Sie sich jetzt mit Protect Mobile!

*Quelle: Telekom Sicherheitsreport 2016

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Checkliste: So schützen Sie mobile Geräte vor Cyberangriffen

  • Zuverlässigen Virenschutz installieren, zum Beispiel Telekom Protect Mobile
  • Regelmäßig Updates herunterladen so schließen Sie Sicherheitslücken
  • Niemals Dateianhänge von unbekannten Absendern öffnen
  • Apps vor dem Download prüfen
  • WLAN und Bluetooth ausschalten, wenn die Dienste gerade nicht benötigt werden
  • Öffentliche WLAN-Netze vor Gebrauch überprüfen
  • Keine unbekannten Nummern zurückrufen