Godfather of Harlem Staffel 2, Teil 2

Bumpy Johnson gibt nicht auf


Gangsterboss Ellsworth „Bumpy“ Johnson verfolgt einen Plan, um die Kontrolle über die Heroin-Pipeline aus Frankreich zu erlangen. Dabei stößt er auf Widerstand von allen Seiten. Wird es Bumpy endlich gelingen, Harlem zurückzuerobern?

Die komplette zweite Staffel des Gangster-Dramas „Godfather of Harlem“ ist seit dem 09. Dezember exklusiv bei MagentaTV jederzeit abrufbar.

  • Roaring Sixties in New York

    Mafiakrieg in Harlem

    Es ist eine Weile her, seit wir Bumpy Johnson (Oscar-Preisträger Forest Whitaker) in der ersten Staffel gesehen haben. Zwischen deren Finale und dem Beginn der zweiten Staffel liegen in der Erzählung über den berüchtigten Gangsterboss und seinen Überlebenskampf in der Welt des Verbrechens allerdings nur drei Monate. Wir erinnern uns: 1963 wurde Johnson nach elf Jahren Haft aus dem US-Gefängnis in Alcatraz entlassen. In der Zwischenzeit hatten die italienisch-amerikanischen Mafiosi sein angestammtes Revier im New Yorker Stadtteil Harlem in einen Drogensumpf verwandelt. Auch Bumpys Tochter Elise (Antoinette Crowe-Legacy) verfiel dem Heroin. Um die Macht in Harlem zurückzuerobern, verbündete sich Bumpy mit seinem Jugendfreund Malcolm X (Nigél Thatch), einem Prediger und Sprecher der radikalen Bürgerrechtsbewegung „Nation of Islam“. Gemeinsam nahmen sie den Kampf auf.

  • MagentaTV Godfather of Harlem: Bumpy rasiert sich Raus aus dem Versteck, der Bart muss ab: Bumpy Johnson (Forest Whitaker).

Verbrechen und Bürgerrechtsbewegung in den USA

Wiedersehen mit alten Bekannten

Die zweite Staffel nimmt die Fäden wieder auf und knüpft an die Ereignisse im Februar 1964 an. Bumpy lebt immer noch in Harlem. Er versteckt sich vor den fünf Familien der italienisch-amerikanischen Mafia in New York. Auf ihn ist ein Kopfgeld ausgesetzt. Weil es zu gefährlich ist, an einem Ort zu bleiben, wechselt er wie ein Flüchtiger ständig die Wohnung und hat sich einen Bart wachsen lassen. Seine loyalsten Männer sind an seiner Seite. Um seine Familie zu schützen, hat Bumpy seine Frau (Ilfenesh Hadera) und Enkelin Margaret nach South Carolina geschickt. Tochter Elise, inzwischen clean, gehört der „Nation of Islam“ an. Sie und Bumpy haben sich in der Isolation wieder angenähert. Sein Gegenspieler Vincent „Chin“ Gigante (Vincent D’Onofrio) ist immer noch davon besessen, Bumpy aus dem Weg zu räumen – angeblich aus Rache dafür, dass er Richie Zambrano ausgeschaltet hat. In Wirklichkeit erkennt Chin, dass der schwarze Gangsterboss eine große Bedrohung für seine Position in Harlems krimineller Unterwelt ist. Probleme hat Chin aber auch zu Hause: Seine Tochter Stella ist von der Ermordung ihres schwarzen Geliebten Teddy immer noch erschüttert und nach einem Selbstmordversuch sehr labil. Malcolm X bemüht sich, seine Position in der „Nation of Islam“ wiederzuerlangen. Und Bumpy unternimmt alles, um die „French Connection“, den lukrative Heroin-Kanal von Frankreich nach New York, an sich zu reißen. Doch dabei erfährt er heftigen Widerstand von allen Seiten – der italienisch-amerikanischen Mafiaclans, seiner eigenen Familie und von Malcolm X. Seine Freundschaft zu ihm wird auf eine harte Probe gestellt. Wird Bumpy es schaffen, unter Einsatz seines Lebens Harlem zurückzugewinnen?

MagentaTV Godfather of Harlem: Mafiabosse an einem Tisch Die Oberhäupter der mächtigen italienisch-amerikanischen Mafiafamilien New Yorks an einem Tisch: Vincente „Chin“ Gigante (Vincent D'Onofrio) (ganz links), Frank Costello (Paul Sorvino) (Mitte) und Joe Bonanno (Chazz Palminteri) (3. v. r.).
MagentaTV Godfather of Harlem: Prediger Malcolm Der radikale Prediger Malcom X (Nigél Thatch) muss eine schwierige Entscheidung treffen.
MagentaTV Godfather of Harlem: Bumpy plant die Macht zurückzuerobern Von seinem Versteck aus plant Bumpy Johnson (Forest Whitaker), wie er sich die Macht in Harlem zurückerobert.
MagentaTV Godfather of Harlem: Bumpy & Tochter Elise In der Isolation hat sich das Verhältnis von Bumpy (Forest Whitaker) und Tochter Elise (Antoinette Crowe-Legacy) wieder verbessert.

Herausragender Cast

Themen mit Bezug zum Heute

Erneut entführt die Serie „Godfather of Harlem“ mitten ins New York der frühen 1960er Jahren, wo organisiertes Verbrechen mit der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung zusammenprallt. Dass dabei jede Menge reale Personen wie der Bürgerrechtsaktivist Malcolm X, der erste afro-amerikanische Kongressabgeordnete Adam Clayton Powell Jr. (Giancarlo Esposito) oder Boxer Cassius Clay (Deric Augustine) auftauchen, macht die Geschichte umso glaubhafter, auch wenn hier Wahres und Fiktives vermischt wird. Mit den Themen Polizeigewalt, Drogen und Bandenkriminalität ist die Serie aktueller denn je. In einer Szene trifft die Mutter des getöteten Teddy seine weiße Freundin Stella und erzählt ihr, wie sie ihm von klein auf beigebracht hat, sich gegenüber der Polizei und Weißen so zu verhalten, dass er sich nicht in Gefahr bringt. Sofort kommen einem der Fall George Floyd und die „Black lives matter“-Bewegung in den Sinn.

Forest Whitaker ist die Rolle des „Godfather of Harlem“ auf den Leib geschrieben. Nachempfunden ist sie dem „echten“ afro-amerikanischen Mobster Ellsworth Raymond „Bumpy“ Johnson, der in den 1950er Jahren Harlem regierte. Wie in der ersten Staffel brilliert der Oscar-Preisträger („Der letzte König von Schottland“) als Gangsterboss mit schillerndem Charakter. Bumpy ist nicht nur ein brutaler Verbrecher, der mit leiser Stimme freundlich die schlimmsten Bedrohungen ausspricht, sondern sorgt sich auch liebevoll um seine Familie sowie die Menschen im Viertel. Als Gegenpart für Whitaker in der Rolle des Mafiabosses „Chin“ Gigante kam für Drehbuchautor Chris Brancato („Narcos“), neben Paul Eckstein auch Produzent der Serie, nur Vincent D'Onofrio („Malcolm X“) infrage: „Wenn man ihn gegen Forest antreten lässt, weiß man einfach nicht, wer gewinnen wird. Sie sind beide harte Kerle und sie sind beide groß.“

Fazit: Die zweite Staffel von „Godfather of Harlem“ nimmt die Fäden der ersten auf und spinnt sie auf spannende Weise weiter. Wieder begeistert die Serie mit einem herausragenden Cast, knallharten Charakteren und fesselnden Episoden. Grandiose Unterhaltung garantiert.

MagentaTV Godfather of Harlem: "French Connection" Jean Jehan und Monsieur 98 Die „French Connection“: Der Heroinhändler Jean Jehan (Ronald Guttman) mit Drogenchemiker Monsieur 98 (Isaac de Benkolé).
MagentaTV Godfather of Harlem: Chin fürchtet um seine Machtposition Bumpys größter Gegenspieler: Das Oberhaupt der Genovese-Familie Vincent „Chin“ Gigante (Vincent D’Onofrio) fürchtet um seine Machtposition in der italienisch-amerikanischen Mafia von New York.
MagentaTV Godfather of Harlem: Clayton Powell Jr. Der windige Adam Clayton Powell Jr. (Giancarlo Esposito), erster afroamerikanische Kongressabgeordneter New Yorks.
MagentaTV Godfather of Harlem: Bumpys loyale Männer Immer an Bumpys Seite: Loyale Männer wie Nat Pettigrew (Elvis Nolasco) (l.) und Del Chance (Erik LaRaye) (2. v. l.) sichern sein aktuelles Versteck.

© 2021 EPIX Entertainment LLC. All Rights Reserved. / Bilder: © Myles Aronowitz


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