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Picnic at Hanging Rock

Mystery mit Tiefgang

Alle Fakten zur spannenden australischen Miniserie

1975 landete der australische Regisseur Peter Weir mit Picnic at Hanging Rock einen international beachteten Kinoerfolg. Sein „Picknick am Valentinstag“, so der deutsche Titel, war eine gelungene Mischung aus Mystery-Thriller und Coming-of-Age-Drama. Der Film spielt im Jahr 1900 in einem Mädcheninternat. Auf einem Ausflug verschwinden drei junge Frauen spurlos. In die Atmosphäre aus viktorianischer Strenge, unschuldiger Mädchenfreundschaft und ersten erotischen Erfahrungen mischen sich Angst, Misstrauen und Hass.

Nun gibt es ein Remake des Stoffes: Die sechsteilige Miniserie Picnic at Hanging Rock nimmt den Faden des Originals wieder auf und vertieft die Geschichte in feinen Verästelungen.

Picnic at Hanging Rock läuft exklusiv bei EntertainTV

© 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia

Die ersten beiden Folgen der Serie feierten Premiere auf der Berlinale – und stießen nicht nur beim Fachpublikum auf positive Resonanz. Picnic at Hanging Rock habe das Zeug zum Serienhit, hieß es etwa. Vom 10. Mai an können sich die Fernsehzuschauer selbst von der Qualität des Sechsteilers überzeugen. Dann beginnt die exklusive Ausstrahlung auf EntertainTV.

Die Story

Eine Landpartie und ihre schlimmen Folgen

Australien am Ende des 19. Jahrhunderts: Einwanderer aus der Alten Welt suchen in der britischen Kronkolonie ihr Glück. Unter ihnen befindet sich auch die junge Witwe Hester Appleyard. Sie erwirbt ein verlassenes Herrenhaus in einem abgelegenen Ort nördlich von Melbourne und richtet dort ein Internat für sogenannte höhere Töchter ein, das Appleyard College. In der Schule herrscht ein strenges Regiment, Fehlverhalten wird von Hester Appleyard nicht geduldet. Da ist es schon ein kleines Wunder, dass sie den Schülerinnen einen Ausflug zum Hanging Rock erlaubt, einer ebenso spektakulären wie sagenumwobenen Felsformation im australischen Busch. Am Valentinstag des Jahres 1900 machen sich die jungen Frauen samt ihren Erzieherinnen auf den Weg. Während ihre Mitschülerinnen ein Picknick vorbereiten, setzen sich vier der Mädchen von der Gruppe ab: Irma aus der wohlhabenden Rothschild-Dynastie, Marion, Tochter eines Richters, die etwas tollpatschige Edith und der rebellische Wildfang Miranda. Sie wollen das Gelände und die Felsen auf eigene Faust erkunden. Als Edith völlig verstört und ohne ihre drei Freundinnen zurückkehrt, ist die Idylle des Picknicks dahin. Trotz intensiver Suche: Miranda, Marion und Irma bleiben verschollen.

Die junge Witwe Hester Appleyard (Natalie Dormer) beim Rundgang durch ihr selbst errichtetes Mädchen-Internat.
Hester Appleyard (Natalie Dormer) leitet das Internat mit strenger Hand. | © 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia
Die Schülerinnen des Appleyard College sitzen in weißen Kleidern auf dem Waldboden beim Hanging Rock.
Die Schülerinnen des Appleyard College beim Picknick im Grünen. | © 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia
Die Schülerinnen Irma, Miranda und Marion erkunden in weißen Kleidern die Felslandschaft.
Irma, Miranda und Marion erkunden den Felsen (Samara Weaving, Lily Sullivan, Madeleine Madden). | © 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia
Doktor MacKenzie steht am Krankenbett der wieder aufgetauchten Schülerin Irma.
Irma ist wieder zurück, erinnert sich aber an nichts. | © 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia
Die beiden Mädchen Edith und Sara im Streitgespräch.
Sara (Inez Currõ) im Streit mit einer Mitschülerin | © 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia
Mrs. Appleyard und Mademoiselle Dianne de Poitiers diskutieren vor dem College.
Mrs. Appleyard lässt verzweifelt nach den Mädchen suchen. | © 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia

Das Verschwinden der jungen Frauen führt zu weiteren Verwicklungen. Bestehende Konflikte, die bisher noch notdürftig gebändigt werden konnten, brechen hervor und spitzen sich zu. Vor allem kommt immer deutlicher ans Licht, dass Internatsleiterin Hester Appleyard ein Geheimnis mit sich herumträgt, dessen Enthüllung sie nun, nach den Ereignissen am Hanging Rock, fürchtet. Auslöser ihres Verfolgungswahns und Hasses ist besonders die Schülerin Sara, eine Waise, die die verschwundene Miranda bis zur Selbstaufgabe verehrt. Dass das Mädchen Irma wieder auftaucht, unverletzt, aber ohne Erinnerung an das Geschehene, befeuert Spekulationen und Gerüchte. Besorgte Eltern nehmen ihre Töchter von der Schule. Dem Internat droht der Ruin.

Die Vorlage

Regisseur Peter Weir verhilft dem Roman zum Durchbruch

Die sechsteilige Dramaserie Picnic at Hanging Rock basiert auf dem gleichnamigen Roman der australischen Schriftstellerin Joan Lindsay (dt. Picknick am Valentinstag), der 1967 erschienen ist. Die Autorin, die selbst an übernatürliche Phänomene glaubte, ließ zeitlebens offen, ob die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Quellen, die über ein echtes Picnic at Hanging Rock im Februar 1900 berichten, sind aber bisher nicht aufgetaucht. Die Felsformation ist allerdings ein beliebtes Ausflugsziel, und manche Besucher berichten anschließend von einer Art Magnetismus, die von dem Gestein ausgehe.

Der Roman endet, ohne dass das Schicksal der verschwundenen Mädchen geklärt wird. Das ursprüngliche letzte Kapitel mit der Auflösung durfte erst nach dem Tod von Joan Lindsay veröffentlicht werden. Sein Inhalt soll aber hier nicht verraten werden. So richtig bekannt ist der Roman erst durch die Verfilmung von Peter Weir aus dem Jahr 1975 geworden. Der Film gilt als Meilenstein des australischen Kinos.

Für die Fernsehserie teilten sich drei Verantwortliche die Regie: Larysa Kondracki (Episoden 1–3), Amanda Brotchie (4) und Michael Rymer (5,6).

Produzentin der Fernsehversion ist Jo Porter. Porter zählt zu den führenden Fiction-Producern in Australien und leitet dort die Sparte Drama beim Programmzulieferer Freemantle Media, der Picnic at Hanging Rock für den TV-Sender Foxtel herstellt.

Die Darsteller

Ein Star aus Game of Thrones und tolle Newcomer

Natalie Dormer als Hester Appleyard

Die britische Schauspielerin ist einem internationalen Publikum nicht zuletzt durch ihre Rolle der Margaery Tyrell in der Serie Game of Thrones bekannt. Historische Rollen scheinen ihr zu liegen. In der Serie Die Tudors verkörperte Dormer in 20 Folgen Anne Boleyn, die zweite Ehefrau des englischen Königs Heinrich VIII. Ihre Filmkarriere startete sie 2005 in Casanova an der Seite von Heath Ledger. Angeblich hat Dormers Talent den Regisseur Lasse Hallström derart überzeugt, dass die ursprünglich eher unbedeutende Rolle im Verlauf der Dreharbeiten immer weiter ausgebaut wurde.

Ein Porträt der Internatsleiterin Hester Appleyard.
Natalie Dormer als Mrs. Appleyard. | © 2017 FremantleMedia Australia Pty Ltd, Foxtel Management Ltd and Screen Australia

Lily Sullivan als Miranda

In Australien ist Lily Sullivan auf dem besten Weg zum Filmstar. Zuletzt stand sie mit Daniel Radcliffe 2017 in dem Drama Jungle vor der Kamera. Erste Erfolge feierte sie bereits als Teenager in der Filmkomödie Mental an der Seite von Toni Collette und Anthony LaPaglia. Miranda ist eine selbstbewusste junge Frau, die ihren Tag lieber auf dem Rücken eines Pferdes als auf der Schulbank verbringen würde.


Samara Weaving als Irma

Film und Schauspiel gehören bei den Weavings fast schon zur Familientradition: Ihr Vater ist Filmemacher und Organisator eines großen Filmfestivals in Australien, einer ihrer Onkel Film- und Theaterdarsteller, ihre Schwester Schauspielerin. Samara Weaving hat vor allem in Soap-Operas auf sich aufmerksam gemacht, spielte aber auch schon kleine Rollen in Hollywoodfilmen. In der Rolle der Irma verkörpert sie ein Mädchen aus reichem Hause, das sich mehr für ihre Kleider als für Wissen und Wissenschaft interessiert.


Madeleine Madden als Marion Quade

Der australische Jungstar hat schon als 13-Jährige landesweite Aufmerksamkeit erregt, als sie vor einem Millionenpublikum im Fernsehen eine engagierte Rede über die Zukunft der Aborigines hielt. Ein Erbe der Familie: Schon ihr Großvater und ihre Mutter haben sich für die indigenen Völker Australiens eingesetzt. Madeleine Maddens Figur Marion stürzt sich mit großer Leidenschaft auf die Mathematik.


Inez Currõ als Sara

Ihr erster großer Auftritt in einer großen Fernsehproduktion: Inez Currõ ist die Newcomerin in Picnic at Hanging Rock. Das Waisenmädchen Sara spielt sie mit großer Empathie – als tragische Figur der Serie.

Fun Facts: Mit diesem Wissen glänzen Sie als Serienexperte

  • Die Dreharbeiten am Hanging Rock dauerten gerade mal fünf Tage. Allerdings waren täglich jeweils zwei Teams mit bis zu 120 Crew-Mitarbeitern am Set. Der Nationalpark blieb während der Zeit geöffnet, sodass sich Besucher plötzlich wie auf einer Zeitreise fühlen konnten.

  • Besonders für die jungen Schauspielerinnen erwiesen sich die Kostüme aus der Jahrhundertwende als Herausforderung. Vor allem die engen Korsetts, die sie in ihren Rollen tragen mussten, waren gewöhnungsbedürftig. „Es gab blaue Flecken und Schrammen“, erzählte Madeleine Madden nach dem Dreh.

  • Die Dreharbeiten im fiktiven Appleyard College fanden in sechs verschiedenen Herrenhäusern statt. Bei Außenaufnahmen ist die Werribee Mansion westlich von Melbourne zu sehen.

  • Für einen Außendreh wurden auf der Hauptstraße des Städtchens Clunes mehrere Tonnen Erde und Sand verteilt, damit die Szenerie wie eine Kleinstadt aus dem 19. Jahrhundert wirkte, inklusive Pferdekutschen.

  • Die Serie weicht in ihren Verästelungen von der Romanvorlage ab. „Joan Lindsay hat im Buch so viele lose Fäden ausgelegt, aus denen wir wunderbare neue Handlungsstränge binden konnten, sagte die Produzentin Jo Porter auf der Berlinale. Dort feierten die ersten beiden Folgen ihre Premiere.

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