Workshop-Reihe „We Care for our Planet”

Kaum ein Thema beschäftigt unsere Gesellschaft derzeit mehr als Nachhaltigkeit. Selbstgekochtes statt Fast Food, Drahtesel statt Auto – einiges ist längst in unserem Alltag angekommen. Aber was können wir noch tun, um das Klima langfristig zu schützen?

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  • Wir müssen reden

    Das und mehr erfuhren die Teilnehmer der kostenlosen Telekom Workshopreihe ‚Nachhaltig leben‘. Sie wurde im Flagship-Store Stuttgart aufgezeichnet und per Livestream ausgestrahlt. Akteure aus Technology, Fashion, Smart City, Zero Waste, Energy und Food bereicherten die insgesamt sechs Workshop-Events mit ihrem Fachwissen und beantworteten Fragen aus der Community. Die Teilnehmer konnten sich an Chats und bei Live-Abstimmungen beteiligen. Hier alle Themen im Überblick.

    Sehen Sie sich jetzt die Workshop-Gespräche in voller Länge auf unserem YouTube-Kanal ‚Telekom Erleben‘ an.

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  • Nachhaltiges Internet – geht das?

    Wie sauber ist das Internet? Wie viel Energie verbrauchen wir mit unseren Geräten? Und welche Auswirkungen hat unsere intensive Smartphone- und Internetnutzung auf das Klima? Diese und weitere interessante Fragen beantwortete Dr. Ralph Hintemann vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit im Gespräch mit Umweltjournalist Tobias Koch. Die Workshop-Teilnehmer erfuhren so unter anderem, dass ein großes Rechenzentrum, beispielsweise von einem Cloud-Dienstleister, genauso viel Strom verbrauchen kann wie eine Kleinstadt und inwiefern wir uns in Zukunft die Abwärme solcher Anlagen zunutze machen können.

    Sind Cloud-Speicher also umweltschonender als die Verwendung vieler Endgeräte wie Handys, Tablets und Konsolen? Grundsätzlich gilt: Wenn wir auf cloudbasierte Anwendungen umsteigen, verschiebt sich der Energiebedarf von den Endgeräten in die jeweiligen Netze und Rechenzentren. Zwar arbeiten Cloud-Rechenzentren langfristig effizienter, so Hintemann, allerdings müssen auch mehr Daten übertragen werden. Eine Rolle dabei spiele auch die verwendete Technik, z. B. Mobilfunk, Glasfaser oder VDSL. Schnelle Internetverbindungen wie 5G und Glasfaser gelten als sehr effizient, denn pro Gigabyte verbrauchen sie viel weniger Energie als ihre Vorgänger-Technologien.

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      • Mehr Magenta: Nachhaltigkeits-Workshop - neues Smartphone mit we care

      • Neues Smartphone?
        Aber nachhaltig!

        Eine wichtige Erkenntnis aus dem Workshop ist, dass vor allem der Herstellungsprozess der immer zahlreicher werdenden Endgeräte und nicht so sehr deren unmittelbare Nutzung für unseren hohen Energieverbrauch verantwortlich ist. Dem Aspekt der ‚Lebenszeitverlängerung‘ kommt somit ganz entscheidende Bedeutung zu. Die Telekom setzt daher unter dem Label ‚we care‘ auf erneuerte Smartphones, um Kunden die Möglichkeit zu geben, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Zudem haben wir diese Geräte mit unserem Label ‚we care‘ gekennzeichnet.

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  • Was bringen nachhaltige Technologien?

    Schon mal was von ‚digitaler Kleidung‘ gehört? Was nach Science-Fiction klingt, ist für Marieke Franzen vom digitalen Modehaus The Fabricant schon gelebte Realität. Gemeinsam mit ihren Kollegen entwickelt sie den Kleiderschrank von morgen oder: Outfits, die auf das Foto des Kunden angepasst werden. Wer also ein virtuelles Bewerbungsgespräch hat, kann seine Wunschkleidung einfach und kurzerhand per Klick wählen und sich diese im Video-Call ‚überziehen‘. Dass der Bewerber möglicherweise in Jogginghose vor dem Computer sitzt, bekommt dann niemand mehr mit.

    Das funktioniert mithilfe von Realtime-Technologien, ähnlich wie bei einem Selfie-Filter auf Instagram oder Snapchat. Darüber, welche Auswirkungen moderne Technologien wie diese auf die Modebranche, unsere Identität und das Konsumverhalten haben werden, diskutierte Marieke Franzen mit den Workshop-Teilnehmern.

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  • Mehr Magenta: Nachhaltigkeits-Workshop - nachhaltige Kleidung
  • Fair Fashion

    Neben der ‚digitalen Kleidung‘ gibt es noch andere Möglichkeiten, die konventionelle Modeindustrie nachhaltiger zu gestalten. Andri Stocker vom nachhaltigen Streetwear-Label PHYNE verriet während des Workshops, auf welche Siegel Kunden beim Kauf von nachhaltiger Bekleidung achten sollten und warum es so wichtig ist, nicht zu Fast Fashion zu greifen.

    Zwar spielt ‚Fair Fashion‘ in unserer Wahrnehmung schon jetzt eine große Rolle, doch nur wenige kaufen sie. Oftmals ist das wenig nachhaltige Angebot großer Ketten leichter zugänglich oder ein spontaner Konsumwunsch macht dem guten Vorsatz einen Strich durch die Rechnung. Dabei, so Andri Stocker, sollten sich Kunden angewöhnen, ihren Einkauf kritisch zu reflektieren und beim Shopping auf Labels und Nachhaltigkeitssiegel zu achten. So sei die Verwendung eines Bio-Baumwollanteils von 50 % zwar besser als 0 %, allerdings stecke hinter solchen Werbeaussagen oft eher Greenwashing als eine echte Nachhaltigkeitsstrategie.

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      • Mehr Magenta: Nachhaltigkeits-Workshop - Umweltbewusstsein




      • Umweltbewusstsein steht allen

        Öko-Kleidung muss weder bieder noch teuer sein: LOVE MAGENTA steht für nachhaltige und coole Styles für sie und ihn. So wird ein Großteil der Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle hergestellt, in Europa produziert und mit recyceltem Verpackungsmaterial versandt.

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  • Macht die Städte lebenswert!

    Es gibt immer mehr Menschen und immer größere Städte auf der Welt. Umso wichtiger ist es, dass wir nachhaltige Gebäude und Lebensräume schaffen, die ethischen und ökologischen Kriterien gerecht werden. Das war das Fazit der Gesprächsrunde mit Dr. Alina Schick von Visioverdis, Prof. Dr. Uwe Schmidt, Fachgebietsleiter Biosystemtechnik der Humboldt-Universität Berlin, und unserem Moderator Colin Bien am 30.10.

    Aber wie genau sieht die Stadt von morgen aus? Wichtige Eckpfeiler des sogenannten ‚Smart-City‘-Konzepts sind unter anderem Flächenbegrünung und Vertical Farming, also der Anbau von Obst und Gemüse auf Dächern, sowie autofreie bzw. verkehrsreduzierte Innenstädte. Schon die Einführung von Homeoffice trägt laut den Experten erheblich zur Verkehrsberuhigung bei – man denke nur an die zahlreichen Pendler, die täglich in die Zentren unserer Städte strömen. Auch darüber hinaus kann sich jeder Einzelne für eine nachhaltige Stadtentwicklung an seinem Wohnort einsetzen, beispielsweise durch die Teilnahme an Bürgerbefragungen zu Bebauungsplänen, umweltgerechtes Verhalten in öffentlichen Grünanlagen oder das Betreiben von Kleingärten und Urban Farming.

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  • Heute schon die Stadt von morgen planen

    Vogelgezwitscher statt Verkehrslärm. Frische Luft statt Autoabgase. Fließender E-Verkehr statt Stau. So in etwa kann das Leben in einer Smart City aussehen. Die Telekom arbeitet schon jetzt an nachhaltigen und intelligenten Lösungen für die Städte und Gemeinden von morgen.

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  • Die Zukunft unserer Ernährung

    Bis 2050 wird es fast 10 Milliarden Menschen auf der Welt geben, die alle ernährt werden müssen. Aber was essen wir morgen und wie stellen wir sicher, dass in Zukunft alle genug zu essen haben? Das und mehr thematisierte der Telekom Workshop ‚Die Zukunft unserer Ernährung‘ mit Fabio Ziemßen vom Innovationshub NX-Food, Dr. Matthias Brunner von tsenso und Dr. Daniel Mohr von Plumento Foods.

    Ein Stückchen Zukunft gibt es aktuell schon in diversen Supermärkten zu kaufen: Lebensmittel aus Insekten. Ernährungsexperten bestätigen, dass der Verzehr der kleinen, durchaus schmackhaften Krabbeltiere zu einer nachhaltigen Lebensweise beitragen kann – so ungewohnt sie für unsere Gaumen derzeit noch sind. Ein weiterer Punkt auf dem Speiseplan der Zukunft ist Cultivated Meat, also aus Zellen gezüchtetes Fleisch. Diese Alternative zu konventionellem Fleisch könnte im Labor mit Vitaminen und zusätzlichen Nährstoffen angereichert werden und so besser verträglich gemacht werden. Viele Food-Start-ups arbeiten aktuell auch vermehrt an Produkten auf Algenbasis. Insbesondere in der japanischen Küche konnten Algenblätter sich bereits durchsetzen.

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      • Mehr Magenta: Nachhaltigkeits-Workshop - gemeinsam online



      • Alle Themen zum Nachschauen

        Cultivated Meat klingt interessant, aber wie funktioniert das genau? Für alle, die tiefer in die Themen unserer Workshop-Reihe einsteigen wollen, gibt es alle Events im Video-Format auf unserem YouTube-Kanal 'Telekom erleben'.

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  • Besser leben ohne Plastik

    Plastik, überall Plastik! Täglich begegnet uns der praktische, aber umweltschädliche Kunststoff in rauen Mengen – ob als Verpackungsmaterial oder als Mikroteilchen in Kosmetika. Es scheint, als gäbe es kein Entkommen. Entwarnung und Perspektive gaben Bestseller-Autorin Nadine Schubert, Jan Patzer von AvoidWaste und Moritz Simsch, Gründer von Sause, im Nachhaltigkeitsgespräch.

    Die Teilnehmer erhielten Tipps für einen plastikfreien Alltag, wie unnötige Verpackung vermieden werden kann und welche Umweltsünden in den Supermarktregalen wir sogar nachhaltig ersetzen oder selbst herstellen können. Ein guter Anfang sei es laut den Experten, Obst und Gemüse möglichst lose zu kaufen und auf eine strikte Mülltrennung zu achten. Auch könne man ganz aktuell zu Weihnachten darauf achten, eher Erlebnisse und gemeinsame Zeit statt ‚Zeug‘ zu verschenken. Wenn es doch ein materieller Wunsch sein muss, könne man sich für die verpackungs- und transportwegarme Variante entscheiden und diese mit gebrauchtem Geschenkpapier oder anderen Materialien wie Stoff verpacken.

  • Mehr Magenta: Nachhaltigkeits-Workshop - zusammen beim Interview

      • Wir fürs Klima

        Uns von der Telekom liegt Nachhaltigkeit am Herzen und darum setzen wir vom Herstellungsprozess unserer Produkte bis zur Entsorgung auf umweltschonende und ressourcensparende Verfahren. Wie wir uns als Konzern darüber hinaus für den Klimaschutz stark machen, erfahren Sie auf unserer Online-Plattform ‚Nachhaltig leben´.

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