Safety first – Sicherheit im Netz

Es verbindet, informiert, automatisiert. Das Internet ist quasi das virtuelle Land der unbegrenzten Möglichkeiten – birgt aber auch Risiken. Verschiedene Maßnahmen sorgen dafür, dass Sie sich dennoch sicher im Web bewegen können.

    • Das weltweite Datenaufkommen wächst rasant. Belief sich der mobile Datenverkehr etwa in Mittel- und Osteuropa 2017 noch auf 1,38 Exabyte, so wird er Schätzungen zufolge bis 2022 auf 7,75 Exabyte* steigen. Um die Größenordnung zu veranschaulichen: Auf ein 1 Exabyte großes Speichermedium würden etwa 210 Milliarden Songtitel passen. Es rauschen also jede Menge Daten durch den Äther, die im besten Fall ausschließlich bei jenem Empfänger landen, für den sie bestimmt sind. Dafür sorgen verschiedene Instanzen – aber auch Sie selbst können etwas tun.
       

      * Cisco Visual Networking Index: Forecast and Trends 2017-2022.

      • Der lange Arm des Gesetzes

        Das Internet ist trotz seiner Grenzenlosigkeit kein rechtsfreier Raum. So reguliert das Urheberrecht zum Beispiel die Nutzung von Bildern und Texten im Web sowie Online-Tauschbörsen, das Medienrecht umfasst die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Netz und das Strafrecht greift unter anderem bei Computerbetrug, Pornografie oder Volksverhetzung. Die zentrale Behörde für IT-Sicherheit ist das 1991 gegründete Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es ist für den sicheren Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich. Zu seinen Aufgaben zählt es, Bürger über den gefahrlosen Umgang mit dem Internet zu informieren. Auf der Website bsi.bund.de sind deshalb viele Infos zu finden, die auch für Laien verständlich sind.

      • Mehr Magenta: Sicherheit im Netz: Der lange Arm des Gesetzes
      • Mehr Magenta: Sicherheit im Netz: Virtuelle Türsteher
      • Virtuelle Türsteher

        Die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, das haben sich neben Behörden auch einige Unternehmen zum Ziel gemacht: Das Cyber Defense Center der Telekom ist darauf spezialisiert, kriminelle Cyber-Attacken, zum Beispiel gegen Online-Banking, zu verhindern. Das Abwehrzentrum in Bonn analysiert die Strategie der Angreifer und leitet daraus Schutzmaßnahmen ab. Eine Taktik sind sogenannte Honeypots (deutsch: Honigtöpfe): Sie täuschen Schwachstellen in der IT vor, um kriminelle Angreifer anzulocken und ihnen eine Falle zu stellen. Die Telekom will dadurch die Sicherheit für ihre rund 184 Millionen Mobilfunk-Kunden sowie 48,5 Millionen Festnetz-Kunden gewährleisten. Sein gebündeltes Wissen nutzt das Unternehmen zudem, um Sicherheitslösungen für Großkunden zu entwickeln.


      • Mehr Magenta: Sicherheit im Netz: Protect Mobile

        Protect Mobile

        Online-Schutz für Ihr Smartphone: Protect Mobile erkennt Cyberangriffe und wehrt sie zuverlässig ab. So sind Sie sicher vor Viren, Trojanern und sonstigem Datenmissbrauch – egal ob Sie im Mobilfunknetz oder im öffentlichen WLAN surfen.


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      • Mehr Magenta: Sicherheit im Netz: das Sicherheitspaket Komplett

        Das Sicherheitspaket Komplett

        Der Rundum-Schutz gegen Datenmissbrauch für PC, Mac, Tablet oder Smartphone – ganz egal, wie Sie online gehen. Wählen Sie einfach das Paket, das am besten zu Ihnen passt.



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      • In der Schattenwelt

        Das sogenannte Darknet (deutsch: Dunkelnetz) ist ein Bereich im Internet, der nicht über gängige Suchmaschinen gefunden wird. Der Zugriff ist nur mit speziellen Browsern möglich. Zwischen Endnutzer und Server ist ein VPN-Netzwerk geschaltet, das es nahezu unmöglich macht, einen User zu lokalisieren und zu identifizieren. Die Nutzung des abgeschlossenen Netzwerks ist prinzipiell nicht verboten. Kriminelle nutzen die Anonymität jedoch, um beispielsweise Drogen oder Waffen zu verkaufen. Diese Angebote sind ebenso wie im ‚echten Leben‘ illegal. Zugleich ist das Darknet jedoch eine Chance für Menschen in Ländern, deren Regierungen das Internet streng regulieren. So ist zum Beispiel auch im Darknet eine Version von Facebook zu finden, wo sich Menschen ,unterhalb des Radars‘ ihrer Regierung austauschen können. Auch Journalisten, Blogger und Whistleblower finden auf diese Weise eine sichere Plattform.

        • Sicherheit im Netz
          • • Antiviren-Software installieren
          • • Regelmäßige System-Updates durchführen
          • • Firewall aktivieren
          • • Keine E-Mails bzw. Anhänge öffnen, wenn Sie den Absender nicht kennen
          • • Sicherungskopien auf externer Festplatte erstellen
          • • Sichere Kennwörter wählen (mit Zahlen und Sonderzeichen)
          • • Persönliche Daten nur herausgeben, wenn Sie der Website/dem Anbieter vertrauen
          • • Fotos Ihrer Kinder nicht öffentlich teilen
          • • Keine USB-Sticks von Fremden verwenden
  • Mehr Magenta: Sicherheit im Netz

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