Plastikfrei leben

Mitte des 20. Jahrhunderts kurbelten Produkte aus Kunststoff den privaten Konsum an. Heute gilt: Weniger Plastik ist mehr.

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Bei der Weltausstellung in London präsentierte Alexander Parkes 1862 den allerersten Plastik-Werkstoff: das nach ihm benannte Parkesin. Es war eine kleine Sensation, doch noch ahnte niemand, wie sehr der Vorläufer des Zelluloids die Welt verändern würde. Die ersten künstlichen Werkstoffe, auch das Parkesin, bestanden allesamt aus natürlichen Substanzen. Das änderte sich 1907 mit der Erfindung des Bakelits, des ersten vollsynthetischen Kunststoffs. Viele klassische Wählscheibentelefone, heute vor allem in Sammlerkreisen beliebt, bestehen aus diesem langlebigen Material.

  • Plastik – was ist das eigentlich?

    Bis sich Kunststoffe wie Bakelit, PVC oder Vinyl am Markt durchsetzten, vergingen Jahrzehnte. Um 1950, in Zeiten des Wirtschaftswunders, wurde Plastik – so lautet die umgangssprachliche Bezeichnung für künstlich erzeugte Werkstoffe aller Art – immer beliebter. Kunststoff galt plötzlich als praktisch und modern. Nicht ohne Grund, denn aus herkömmlichen Materialien gefertigte Produkte waren vergleichsweise teuer. Inzwischen wissen wir: Plastik zu recyceln, ist schwierig und die Verwendung von Kunststoffen nicht gut für die Umwelt. Oft können sie nur mittels Verbrennung entsorgt werden. Dadurch gelangt klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre. Außerdem kommt bei der Herstellung mancher Kunststoffe Erdöl zum Einsatz, ein wertvoller, begrenzt verfügbarer natürlicher Rohstoff. Nichtsdestotrotz ist Plastik nach wie vor allgegenwärtig.

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        Fairphone 3

        Wenn Kunststoff, dann bitte recycelt: Das Fairphone setzt auf Nachhaltigkeit und ist leicht zu reparieren. Davon haben alle was.

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  • Umweltschonende Alternativen

    Jahr für Jahr werden weltweit mehr als 400 Millionen Tonnen künstlichen Werkstoffs produziert. Umweltorganisationen wie dem von der Telekom unterstützten Verein One Earth – One Ocean zufolge gelangen jährlich rund 10 Millionen Tonnen Abfall in die Weltmeere, circa 80 % davon aus Kunststoff. Manche Wissenschaftler vermuten deshalb, 2050 werde es in den Ozeanen mehr Plastik als Fisch geben. Auch wenn sich das nicht mit Sicherheit vorhersagen lässt, ist eines klar: Fische nehmen im Meer vorhandene Kunststoffrückstände über ihre Nahrung auf. So landet Mikroplastik unbeabsichtigt auf dem Speiseplan des Menschen – mit teils unbekannten Folgen für die Gesundheit.

    Wer gesundheitsbewusst konsumieren und zur Reduzierung schädlicher Abfälle beitragen möchte, der sollte auf umweltfreundliche Alternativen setzen. Die Telekom geht mit gutem Beispiel voran: Ihr mit dem Nachhaltigkeitslabel we care gekennzeichneter Smartphone-Kreislauf stellt sicher, dass gebrauchte Mobilfunk-Geräte nicht unbedacht entsorgt, sondern weitergenutzt werden. Intelligente Smart-Home-Lösungen verbessern die Energieeffizienz vieler im Alltag unverzichtbarer Geräte und mit Cloud-Computing-Angeboten trägt das Unternehmen dazu bei, dass weniger Speichermedien hergestellt werden müssen.

      • Plastikfrei einkaufen macht Spaß

        Waren aus neuartigen, teils kompostierbaren Bio-Kunststoffen können die Umwelt zwar ein wenig entlasten – auf Mehrwegprodukte zurückzugreifen und möglichst keine verpackten Lebensmittel zu kaufen, ist jedoch die bessere Alternative. Möglich ist das zum Beispiel auf dem Wochenmarkt oder in einem der vielen Unverpackt-Läden in ganz Deutschland. Frische Lebensmittel sind dort lose erhältlich, plastikfrei, ganz ohne Verpackung. Die Kunden füllen ihre Einkäufe einfach in mitgebrachte Behältnisse und wer möchte, der kommt ganz nebenbei sogar mit netten, gleichgesinnten Menschen ins Gespräch. Übrigens: Eine umweltfreundliche Shopping Bag aus festem Baumwoll-Canvas gibts im Love Magenta Shop.


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        Hier findest Du weitere Informationen zu we care.

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  • Mehr Magenta: Lovemagenta Shopping Bag
  • Mehr Magenta: Gutes tun - nachhaltig sein

    Gutes tun und Geld sparen

    Secondhandläden bieten modische Kleidung aus zweiter Hand und auch Einkäufe in Gebrauchtmöbelhäusern werden schnell zum Erlebnis: Mit etwas Glück gleichermaßen hochwertige wie günstige Einzelstücke aufzuspüren, die im normalen Handel nicht erhältlich sind, bereitet einfach Freude. Um plastikfrei zu konsumieren, muss aber nicht unbedingt auf Gebrauchtes zurückgegriffen werden.

    Produkte für den täglichen Einsatz finden sich nahezu überall: Zahnbürsten aus Bambus, Holzdosen fürs Pausenbrot, Schuhe aus Baumwolle oder das Lebensmittelabo vom Bauernhof als Alternative zum Einkauf im Supermarkt – vieles ist möglich. Attraktive umweltfreundliche Produkte gibt’s natürlich auch im Love Magenta Shop.


  • Sol Bottle

    Die SoL Bottle mit Bambusverschluss besteht aus handgeblasenem Glas. Sie sieht gut aus, ist überaus praktisch, recycelbar und die perfekte Alternative zu handelsüblichen Einwegflaschen. Im Unterschied zu vielen Plastikflaschen gelangen mit der SoL Bottle keine schädlichen Substanzen ins Getränk.

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      • Mehr Magenta: Coffee To Go

      • Coffee2Go Becher

        Gut für die Umwelt: Dieser schöne Kaffeebecher aus dem Love Magenta Shop besteht aus Porzellan. Er hat einen auslaufsicheren Verschlussdeckel und ist frei von jeglichen Weichmachern. Dank Coffee2Go ist endgültig Schluss mit Einwegbechern – und das fühlt sich richtig gut an.

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