James Blunt Geisterkonzert
mit 1,7 Millionen Zuschauern

Telekom Street Gig findet vor leeren Rängen statt.

Eigentlich war geplant, dass James Blunt am 11. März seinen Street Gig in der Hamburger Elbphilharmonie vor knapp 2.000 Zuschauern abhalten sollte. Doch alles kam anders: Aufgrund der Corona-Epidemie waren keine Zuschauer zugelassen – jedenfalls keine physischen.
 

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  • Ein Street Gig der besonderen Art

    Ohne MagentaMusik 360 wäre dieses Konzert vermutlich ins Wasser gefallen – und das, obgleich sich die Street Gigs der Deutschen Telekom unter Musikfans größter Beliebtheit erfreuen. Denn da sich in Deutschland derzeit das Coronavirus ausbreitet, entschied sich das Unternehmen in Absprache mit der Elbphilharmonie Hamburg und James Blunt selbst dafür, den Auftritt ohne Publikum stattfinden zu lassen. Die Gesundheit und das Sicherheitsbedürfnis der Fans hatten oberste Priorität. Eigentlich hätten rund 2.000 Zuschauer vor Ort sein sollen. Da Blunts Auftritt aber wie üblich exklusiv im kostenlosen Livestream auf MagentaMusik 360 und MagentaTV sowie via Facebook und Twitter übertragen wurde, konnten trotzdem sehr viele Menschen digital #dabei sein. Somit waren zwar die Ränge leer, die Bühne aber nicht – und der britische Superstar verzauberte seine Viewer mit alten und neuen Hits.

  • Virtuelle Konzerte -
    ein neuer Trend?

    „Solche Konzerte dürften das Modell der Zukunft sein – definitiv aber für die nächsten Monate, wenn das Virus das öffentliche Leben beeinträchtigt", so Blunt im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Dass er damit nicht zu kurz greift, verrät ein Blick auf Italien. Hier kündigte Rock-Lady Gianna Nannini für den 12. März ein Konzert live von ihrem Mailänder Privathaus aus an. Bereits einen Tag früher hatte der Berliner Rundfunk nach Schließung aller großen Aufführungsstätten bekannt gegeben, dass eine Vorführung von Georges Bizets Oper Carmen in der Staatsoper online zu sehen sein soll. Auch Coldplay-Frontmann Chris Martin streamte unter #TogetherAtHome ein Wohnzimmerkonzert via Instagram. Die neuen Livestream-Lösungen haben herkömmlichen Konzertdarbietungen sogar etwas Entscheidendes voraus. Nicht nur, weil sie für das Publikum kostenlos sind und so den potenziellen Teilnehmerkreis gewaltig erweitern, sondern auch, weil sie neue, faszinierende Möglichkeiten des gemeinsamen Erlebens erschließen. Dies könnte auf längere Sicht eine Revolutionierung der Entertainmentwelt bedeuten.

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  • Liebe überwindet Leiden

    Dass das Publikum sich diesem Trend nicht verweigert, sondern mit großem Enthusiasmus dabei ist, durfte auch James Blunt erfahren. Er und seine Band spielten sich buchstäblich die Seele aus dem Leib – und ernteten dafür überwältigenden Zuspruch über die sozialen Medien. Knapp 1,7 Millionen Viewer teilten den Stream und feierten ihn mit Herzen und zahllosen Likes. Virtualität hin oder her – dem Feuerwerk der Emotionen, das an diesem Abend abgebrannt wurde, tat dies keinen Abbruch. Als Blunt und seine Band sich am Ende selbst applaudierten, konnten sie wahrlich stolz auf sich sein. „Das war ein sehr außergewöhnliches Erlebnis für mich“, erklärte Blunt nach dem 90-minütigen Auftritt. „Ich habe zum ersten Mal ein Konzert ohne Publikum gespielt. Ich habe die Fans aber gespürt und wollte ihnen meine ganze Energie über die Bildschirme vermit­teln. Ich freue mich, dass so viele dabei und die Reaktionen über die sozialen Medien so positiv waren.“ Eins steht fest: Mit seinem digitalen Live-Gig hat Blunt schon jetzt Geschichte geschrieben.


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