• Bei Rock am Ring trafen wir – kurz vor ihrem Auftritt – Sascha und Alec von The BossHoss und haben erfahren, was sie an Festivals so schätzen und wen sie gerne mal in 360°-Perspektive sehen wollen.


    • Mehr Magenta: The Boss Hoss im Interview

    • Hi ihr zwei, schon nervös vor eurem Auftritt?

      Alec: Ein bisschen schon.

      Auch nach all den Jahren noch?

      Sascha: Auf jeden Fall. Man spielt ja auch nicht jeden Tag auf dem größten Festival Deutschlands. Das ist noch mal eine andere Situation. Hier spielt das Who’s who der deutschen und internationalen Musikszene. Da ist man auf jeden Fall aufgeregt. Draußen stehen 80 - 90.000 Leute!


    • Habt ihr Zeit, euch auch Auftritte von anderen Künstlern anzusehen?

      Alec: Ja, machen wir schon. Gestern bei Rock im Park waren wir bei Slipknot, Black Rebel Motorcycle Club und Eagles of Death Metal.

      Neben Rock am Ring stehen bei euch noch weitere Festivals auf dem Tourplan. Bei Wacken seid ihr zum Beispiel auch am Start. Was macht Festivals aus eurer Sicht so besonders?

      Alec: Es ist eine ganz andere Kiste als eine eigene Show zu spielen, weil du so unglaublich viele andere Bands siehst und triffst. Und du hast als Band auf einem Festival ein viel größeres Publikum. Die wenigsten, die hier spielen, ziehen selber 80.000 Menschen. Wenn man auch bei Wacken 70.000 Leute vor der Bühne hat, kann man noch mal anständig Überzeugungsarbeit leisten, sodass man noch ein paar Fans dazugewinnt.

    • Das Album

      Black is beautiful

      Mehr Magenta: The Boss Hoss Album Black is beautiful

      Jetzt bestellen

      Die Tourdaten zur Black-is-beautiful-Tour
      finden Sie hier.

  • Mehr Magenta: The Boss Hoss Konzert


    Noch heute übernehmt ihr viele Arbeitsschritte vom Komponieren bis zur Gestaltung der Plattencover selbst. Ist das eine Leidenschaft von euch oder gebt ihr das nur ungerne aus der Hand?

    Alec: Beides. Wir können es halt – Grafikdesign ist ja ursprünglich unser Job. Darüber hinaus sind wir auch der Meinung, dass alles, was man selbst tun kann, auch am besten ist. Weil wir uns als Band am besten verstehen und am besten interpretieren können, was wir brauchen. Es ist immer schwierig, das auf andere zu übertragen.

    Sascha: Wir haben ein eigenes Studio, können da Tag und Nacht rein. So hat man kreativsten Freiraum und muss nicht erst ein Studio buchen. Und es hat sich bewährt, dass wir die kreativen Fäden selbst in der Hand haben, sonst wären wir nicht seit 15 Jahren erfolgreich am Start.

    Black is Beautiful ist euer aktuelles Album. Was macht Schwarz so schön?

    Alec: Schwarz ist der Rock’n’Roll und Schwarz ist die Farbe der Nacht. Beides passt ja perfekt zusammen und begleitet uns schon immer. Die Nacht ist die Zeit, wo der Rock’n’Roller am Start ist. Wir sind eben nachtaktive Menschen.

    Und was ist mit Magenta?

    Alec: (lacht)

    Sascha: Schwarz und Magenta passen natürlich super zusammen.

    • Wie würdet ihr das Album in einem Wort beschreiben?

      Alec: Beautiful. Es ist halt Rock’n’Roll. Es ist immer spannend, sich alle zwei, drei Jahre neu an die Arbeit zu machen. Ein Album zeigt immer das, was einen aktuell repräsentiert, und wir sind sehr stolz auf das Ergebnis.

      Vom ersten Album 2005 bis heute hat sich einiges getan: Die Coversongs werden weniger, musikalisch bewegt ihr euch auch mal weg vom Country – war das ein Plan von euch?

      Sascha: Für uns war es immer wichtig, bei jedem Album eine gewisse Weiterentwicklung einfließen zu lassen. Da wir ursprünglich nicht die Ur-Country-Haudegen sind, das Genre zwar sehr mögen, aber zusätzlich noch viele weitere, haben wir immer mehr zugelassen und reingeholt in unsere Musik. Da ist viel Pop drin, da ist Rock drin, natürlich ganz viel Rock’n’Roll und auch ein bisschen Hip-Hop.

      Alec: Wir haben halt mehr Facetten als nur das eine Genre.

      Gibt es etwas, das ihr musikalisch gerne noch mal ausprobieren würdet?

      Sascha: Wir haben jetzt keinen Masterplan, wir lassen uns von Jahr zu Jahr immer wieder neu inspirieren, von dem was musikalisch auf uns einprasselt. Vieles finden wir geil und vielleicht entwickelt sich daraus wieder was, was man vor drei Jahren nicht erwartet hätte. Auf deutsch zu singen, wäre vor zehn Jahren zum Beispiel undenkbar gewesen. Und dann sitzen wir bei Sing meinen Song und singen deutsch. Oder dass man stilistisch was Neues zulässt, vielleicht mit einem Orchester auf Tour geht. Wir haben auf jeden Fall keine Berührungsängste vor anderen Genres oder Ideen.


    • Mehr Magenta: Marshall Stockwell Lautsprecher

      Marshall Stockwell
      Bluetooth-Lautsprecher –
      der perfekte Sound für jeden Musikfan

      Mit gerade einmal 1,2 kg Gewicht begleitet Sie der kompakte wie stylishe Lautsprecher von Marshall überall hin. Die verbauten Batterien sorgen für bis zu 25 Stunden ununterbrochenen Musikgenuss.

      Jetzt bestellen

      • Mehr Magenta: StreamOn Music

        Mehr Magenta: StreamOn Icon

        StreamOn Music – Musik
        streamen, soviel Sie wollen

        Nehmen Sie Ihre Lieblingsmusik ganz einfach überall hin mit, ohne an Ihr Datenvolumen denken zu müssen! Das Beste: In vielen MagentaMobil Tarifen ist die Option kostenlos zubuchbar.
         

        Mehr erfahren
         

    • Welcher eurer Songs zieht auf Festivals am besten?

      Sascha: Wir haben ein paar sichere Nummern, die vom Bekanntheitsgrad so stark sind, dass sie wirklich immer und überall funktionieren. Zum Beispiel Don’t Gimme That, Jolene oder Dos Bros. Aber bei einem Festival-Publikum, wo man bis nach ganz hinten vordringen muss, funktioniert der ein oder andere Rocksong sehr gut, der in kleineren Kreisen anders funktioniert. Wir machen uns da schon immer einen Kopf vor einem Festival, was die Setlist so hergeben soll.

      Bei The Voice Kids fördert ihr auch sehr junge Musiker. Das Gewinner-Duo Mimi & Josy unterstützt euch sogar bei der Single Little Help. Sind euch junge Talente ein besonderes Anliegen?

      Alec: Es ist uns ein Anliegen. Ob es besonders ist, weiß ich nicht. Wir haben das jetzt zum ersten Mal gemacht und waren wirklich positiv überrascht und begeistert, wie viel Talent die in dem Alter schon haben. Da weiß ich teilweise gar nicht, wie das geht, dass die so gut sind. Es begeistert uns natürlich besonders, weil das die nächste Generation Musiker sein wird. Da mitzuhelfen ist sehr schön.

      Sascha: Wir waren natürlich auch gerade von Mimi & Josy extrem geflasht. Man hat schon am Anfang gesehen, dass aus denen was werden muss. Die haben das Ding gewonnen und dann haben wir Nägel mit Köpfen gemacht, sie mit ins Studio genommen und einen Song gemacht. Das hat ganz gut geklappt.

      Haben es Gewinner aus Castings-Shows leichter auf ihrem Karriereweg?

      Alec: Casting-Shows zu gewinnen, heißt eigentlich gar nichts. Das ist eine Plattform, die man nutzen kann, um bekannt zu werden, aber dann geht die Arbeit erst richtig los. Wenn man da teilnimmt und gewinnt, kann das helfen, aber es ist kein Garant dafür, dass irgendwas geht.

    • Die Telekom überträgt Rock am Ring auch dieses Jahr wieder weltweit im Livestream. Erhöht das für euch den Druck?

      Alec: Daran versucht man gar nicht zu denken. Bei mir ist das so, die 80.000 da draußen machen mich nervös genug. Das ist dann auch egal.

      Sascha: Man sieht schon die Kameras überall – da kann man schon mal nervös werden, wenn man darüber nachdenkt, sollte man aber nicht. Am besten einfach machen. Und so machen wir es heute auch.

      Mit MagentaMusik 360 bietet die Telekom auch Konzerte in 360°-Rundumsicht an. Mit VR-Brille hat man das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Wen würdet ihr gerne mal in 360° erleben?

      Alec: BossHoss zum Beispiel.

      Sascha: Es wäre ein Traum von uns, BossHoss mal aus dem Publikum zu erleben.

      Alec: Konnten wir ja noch nie.

      Sascha: Mit der 360°-Technik könnten wir uns das im Nachhinein vielleicht mal als Fan angucken.

      Tot oder lebendig – wer ist euer Lieblingscowboy?

      Sascha: Cowboy ist ja ein dehnbarer Begriff. Viele unserer Lieblingshelden sind leider nicht mehr unter uns: Johnny Cash, Elvis Presley, John Wayne …

      Alec: Steve McQueen.

      Sascha: Genau. Aber auch lebendig gibt es natürlich tolle Kollegen, auch auf Festivals. Von den Eagles of Death Metal sind wir zum Beispiel große Fans oder von Queens of the Stone Age. Ich bin sicher, wir werden noch viele Gleichgesinnte treffen und freuen uns jetzt auf das Festival!

      Viel Spaß und danke für das Interview!

    • Mehr Magenta: The BossHoss bei The Voice

      © SAT.1/André Kowalski


      Nicht verpassen:
      The BossHoss werden in der
      nächsten Staffel von
      The Voice Senior (Winter
      2019 bei SAT.1) als Coaches zu
      sehen sein.




      • Noch mehr Einblicke

        The BossHoss im Interview mit

        MagentaMusik 360


        Mehr erfahren