E-Bikes: Auf der Überholspur in den Frühling

Mehr Komfort als ein normales Rad: Starten Sie fit und aktiv in den Frühling mit E-Bike, Pedelec und Co.

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Die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer ist seit der Corona-Pandemie deutlich gestiegen: Rund 25 Prozent mehr von ihnen tummelten sich letztes Jahr auf Deutschlands Straßen. Dabei ist ein großer Trend zu beobachten: das E-Bike. Wer auf dem Weg zur Arbeit auf das Auto verzichten möchte, aktuell aber auch nicht gerne mit Bus und Bahn unterwegs ist, für den ist das E-Bike eine nachhaltige und sichere Alternative. Damit schafft man auch lange oder steile Strecken, ohne ins Schwitzen zu geraten, bleibt aber nachweislich ebenso fit wie mit einem herkömmlichen Fahrrad. Auch für Senioren bietet das elektrische Rad eine bequeme Möglichkeit, bis ins hohe Alter mobil zu bleiben. Erfahren Sie, welche Modelle es gibt und worauf Sie beim Kauf achten müssen.

  • Für Gemütliche oder Rasante

    Wer auf Elektro umsatteln will, hat mittlerweile die Qual der Wahl. Denn neben dem E-Bike gibt es auch Pedelecs oder Speed-Pedelecs auf dem Markt. Der Unterschied besteht darin, dass man bei einem Pedelec in die Pedale treten muss, um den unterstützenden Motor zum Laufen zu bringen, was bei einem E-Bike nicht notwendig ist. Deshalb wird letzteres auch als E-Scooter oder E-Roller bezeichnet. E-Bikes können per Gashebel am Lenkrad bedient werden und brauchen eine Zulassung.

    Pedelecs hingegen erinnern schon mehr an das klassische Fahrrad: Hier muss man noch selbst in die Pedale treten. Der Vorteil besteht allerdings darin, dass man es durch die elektrische Unterstützung nicht ganz so schwer hat. Die Motorleistung ist jedoch auf maximal 250 Watt und die Geschwindigkeit auf bis zu 25 km/h begrenzt – wer schneller fahren will, muss selbst Fuß anlegen. Trotzdem ist das Pedelec deutlich beliebter als das E-Bike: Etwa 95 Prozent der in Deutschland verkauften Elektrofahrräder entfallen auf diese Kategorie.

    Das Speed-Pedelec, kurz S-Pedelec, wird zu den Kleinkrafträdern gezählt und ist demnach kein Fahrrad mehr. Es hat einen bis zu 500 Watt starken Motor und kann Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreichen. Wie beim E-Bike besteht eine Zulassungs- und Helmpflicht.


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      • Das digitale Fahrrad

        Sport, Fun und Funktion vereint in einem System: Das ist das E-Bike Greyp G6. Dank eingebetteter E-SIM und direktem 24/7 Telekom Service verbindet sich das Bike nahtlos mit der App und bietet eine überragende Konnektivität. Inklusive 700-Watt-Akku, wasserdichtem Motor und eingebauter Kamera.
         

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Augen auf beim E-Bike-Kauf

Hat man sich für ein Pedelec entschieden, kann man auch hier noch mal genauer wählen: Vom City-Modell für gemütliche Einkaufsfahrten über das flexible Trekking-Bike bis hin zum E-Lastenrad für Familien sind den Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Wer damit oft fahren möchte, sollte bei der Anschaffung nicht sparen, denn Qualität hat auch bei Elektrorädern ihren Preis. Für ein ordentliches E-Bike vom Fachhändler sollte man mindestens 1.700 € einplanen. Natürlich gibt es mittlerweile auch günstigere Modelle vom Baumarkt oder Discounter. Hier muss man allerdings mit einer geringen Reichweite und einem schweren Rahmen rechnen. Auch die Lebensdauer des Akkus ist oft mangelhaft. Alle, die ihr Elektrorad im Alltag nutzen wollen, sollten also lieber direkt zu Beginn etwas mehr investieren.

Die Position des Motors kann beim E-Bike variieren. Besonders praktisch ist in der Regel der Mittelmotor, da er das Gewicht gleichmäßig verteilt und so das Fahrgefühl am wenigsten beeinflusst. Heckmotoren geben mehr Antrieb und ermöglichen eine sportliche Fahrweise. Frontmotoren sind die günstigste Variante, können aber mit ihrem nach vorne verlagerten Schwerpunkt das Lenkverhalten negativ beeinflussen.

Auch der Akku ist ein wichtiger Punkt beim E-Bike-Kauf. Er kann abnehmbar sein und zum Laden überall angeschlossen werden. Ein fest eingebauter Akku ist dagegen besser vor Diebstahl geschützt.

Die Reichweite des Akkus hängt von seiner Kapazität ab. Diese nimmt im Laufe des Fahrradlebens stetig ab. Wie hoch der Energieverbrauch ist, hängt von der Fahrweise und dem Gewicht des Rads ab. Gängige Akkus haben um 400 bis 500 Wattstunden. Möchte man mehr, steigt auch das Gewicht des Akkus. Achten Sie außerdem auf die Garantie, denn ein Ersatz-Akku kann schnell mehrere hundert Euro kosten.


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Durchstarten? Aber sicher!

Mit mehr Speed auf dem Tacho steigt leider auch die Unfallgefahr, deshalb sind gerade E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer häufiger in Unfälle und Stürze verwickelt. Auch wenn ein elektrisches Fahrrad auf den ersten Blick wie ein herkömmliches erscheint, sollte man seine Besonderheiten nicht unterschätzen. Es ist nicht nur deutlich schwerer als ein normales Rad, es kann dadurch auch ein anderes Lenkverhalten aufweisen. Das sichere Fahren mit dem Pedelec lässt sich üben. Vielerorts bietet die Polizei kostenlos Fahrsicherheitstrainings an, bei dem unter anderem das kleine Einmaleins des E-Bike-Fahrens trainiert wird.

  • 1. Anfahren

    Viele Stürze passieren, wenn bereits beim Anfahren die volle Motorunterstützung eingeschaltet wird und das Pedelec zu schnell nach vorne schießt. Lieber ohne Unterstützung starten und Gang für Gang hochschalten.

    2. Bremsen

    Dort, wo ein normales Fahrrad zum Stehen kommt, hat ein Pedelec noch gar nicht angefangen zu bremsen. Darum: immer den längeren Bremsweg bei hoher Geschwindigkeit im Kopf behalten und Gefahrenbremsungen üben.

    3. Helm tragen

    Für E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer ist ein Helm ohnehin Pflicht, doch auch beim Fahren eines Pedelecs sollten Sie unbedingt einen tragen. Denken Sie daran: Sie erreichen viel höhere Geschwindigkeiten mit einem motorisierten Fahrrad.

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