Digitalisierung der Arbeitswelt: Berufe, die es vor 10 Jahren nicht gab

Der Arbeitsmarkt verändert sich heute schneller denn je. Mit diesen Berufen haben vor zehn Jahren die wenigsten gerechnet.

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Wer sich heute auf dem Jobmarkt umschaut, erkennt schnell, dass sich in den letzten Jahren einiges verändert hat. Statt nach Buchhaltern, Sekretären und Bankern suchen Unternehmen vermehrt nach ganz anderen, neuartigen Arbeitskräften. Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt revolutioniert und dadurch neue Berufsmöglichkeiten geschaffen. Sogenannte Neue Berufe wie der des Social-Media-Redakteurs, Energiemanagers oder Robotik-Ingenieurs dominieren den Stellenmarkt. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Berufe im Jahr 2011 noch nicht existierten.

  • Was sind Neue Berufe?

    Neue Berufe, englisch New Work, entstehen durch den Wandel in der Arbeitswelt, ausgelöst von der weltweiten Digitalisierung, Globalisierung und technischen Entwicklung. Diesen Veränderungen müssen sich Berufe anpassen. Einerseits gibt es Jobs, die völlig neu auf den Markt gekommen sind, wie zum Beispiel den des SEO-Managers, andere Berufe wurden einfach nur modernisiert, wie im Fall des Tele-Chirurgen. Die Voraussetzungen für den Einstieg in einen Neuen Beruf sind unterschiedlich: für manche ist ein Studium nötig, bei anderen reicht eine Umschulung. Einige Berufe setzen nichts von beidem voraus, was besonders für Quereinsteiger von Vorteil ist. Es ist also für jeden etwas dabei. Das Wichtigste bei allen Neuen Berufen ist ein gutes Verständnis für neue Technologien.

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  • Mehr als nur ein Netzwerk

    Soziale Medien haben mittlerweile einen viel höheren Stellenwert als noch vor 10 Jahren. Plattformen, die früher hauptsächlich dem Austausch zwischen Menschen aus aller Welt dienten, werden heute strategisch von Unternehmen für den eigenen Online-Auftritt genutzt. Werbung ist auf Facebook, Instagram und Co. nicht mehr wegzudenken. Darum sind Experten wie Social-Media-Manager und -Redakteure wichtige Bestandteile eines modernen Unternehmens. Sie sind für alle Marketingmaßnahmen in den sozialen Netzwerken zuständig und entwickeln Strategien, Kampagnen und Taktiken, um dort Milliarden von Nutzern in den sozialen Netzwerken zu erreichen. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit Influencern – ebenfalls ein Beruf, den es vor wenigen Jahren noch nicht gab. Unternehmen profitieren gerne von der Reichweite großer Influencer und sind oft bereit, hohe Summen für ein paar freundliche Worte über ihre Produkte im nächsten Instagram-Post zu bezahlen. Diese Werbemethode ist mittlerweile so erfolgreich, dass bereits mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen schon einmal Influencer-Marketing betrieben hat – Tendenz steigend.

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  • Mehr Magenta: Digitalisierung der Arbeitswelt - Online am Band
  • Online am laufenden Band

    Aus einem Zeitalter, in dem alles jederzeit verfügbar zu sein scheint, ist der Onlinehandel nicht wegzudenken – genauso wenig wie die entsprechenden Arbeitskräfte. E-Commerce-Spezialisten sind für die Optimierung des Sortiments zuständig, führen Markt- sowie Konkurrenzanalysen durch und beobachten Trends, um Unternehmen auf dem Online-Markt zu etablieren. Früher waren diese Einkaufsmanager nur in Einzelhandelsunternehmen, Filialketten und Baumärkten tätig, bis das Internet immer attraktiver für Unternehmen wurde. Um Kunden ein optimales Online-Kauferlebnis zu bieten, führt der Customer-Experience-Designer digitale Befragungen auf der Unternehmenswebsite durch. Er erstellt sogenannte Customer Journeys, mit deren Hilfe er das Kundenverhalten während des Verbrauchsprozesses studiert. Doch das nützt wenig, wenn das Unternehmen erst auf Seite 20 der Google-Suchergebnisse auftaucht. Dafür gibt es die sogenannte Suchmaschinenoptimierung. Sie erhöht die Sichtbarkeit einer Website und ihrer Inhalte für die Nutzer einer Suchmaschine. Für diesen Job ist der SEO-Manager (SEO = Search Engine Optimization) zuständig, der weiß, wie die sich ständig ändernden Algorithmen von Google und Co. funktionieren und wie man in den Suchmaschinen auf die oberen Plätze gelangt. Diese Berufe sind für den Bereich E-Commerce unverzichtbar und die Nachfrage steigt ständig.

Auf dem Weg in die Zukunft 

Roboter, die den Alltag erleichtern: Das klingt erst mal nach Science-Fiction – und das war es auch noch vor 10 Jahren. Heute sind Robotik-Ingenieure und KI-Spezialisten (KI = Künstliche Intelligenz) genauso üblich wie Juristen und Zahnärzte. Schon jetzt erleichtern Sprachassistenten wie Siri und Alexa unseren Alltag. Das ist aber erst der Anfang. In Zukunft werden die intelligenten Maschinen ein noch wichtigerer Teil unseres Privat- und Berufslebens sein. Kochen, putzen, einkaufen: Darum kümmert sich dann nur noch der Roboter. Bei diesem Blick in die Zukunft rückt ein weiterer Beruf in den Fokus: Um den passenden Assistenten für die eigenen Belange zu finden, wird es Roboterberater geben. Sie helfen bei der Entscheidung, welcher Roboter am besten zum Lifestyle eines Klienten passt. Dieser Service ist allerdings noch in der Entwicklungsphase. Bis es so weit ist, muss sich der Mensch weiterhin selbst um Alltägliches kümmern. 


      • Wie von Zauberhand

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      • Mehr Magenta: Digitalisierung der Arbeitswelt - IoT
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  • Grüne Aussichten

    Ressourcenknappheit, Klimawandel und Umweltverschmutzung machen der Menschheit bereits heute zu schaffen. Deshalb sind Jobs, die sich um den Naturschutz drehen, wichtiger und gefragter denn je. Ein Beispiel ist der Energiemanager, der den Unternehmen dabei hilft, ihre Energieeffizienz zu optimieren. Ein Ingenieur für Umwelttechnik hingegen vereint technische und ökologische Elemente, um so Umweltbelastungen zu vermeiden und die Entwicklung neuer Konzepte für ressourcenschonendere Prozesse voranzutreiben. Diese Berufsbilder existieren schon etwas länger und sind essenziell für die globale Entwicklung. Noch relativ unbekannt dagegen ist der Beruf des Abfall-Designers. Er kennt sich mit kreativen Produktionsprozessen aus, die Verpackungen nachhaltiger machen. Zu seinen Aufgaben gehört es auch, dass unnötiger Müll erst gar nicht produziert wird. Auch wenn noch einiges für eine saubere Erde getan werden muss – dank der umweltschonenden Verfahren und Techniken, die diese Berufe mit sich bringen, wird der Blick in die Zukunft ein wenig grüner.


      • Grüner geht immer

        #Green-Magenta und #GoodMagenta

        Weniger „we care“, mehr „we do“ – so lässt sich der Wechsel zu den neuen Kennzeichnungen für besonders ökologische oder sozial nachhaltige Angebote der Telekom beschreiben. In Zukunft sind diese unter #GreenMagenta und #GoodMagenta erkennbar. Mit diesen Labels soll unter anderem mehr Aufmerksamkeit für ressourcenschonende Maßnahmen geschaffen werden, wie zum Beispiel den konzernweiten Einsatz von erneuerbaren Energien, um Surfen im grünen Netz für jeden zu ermöglichen.

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      • Mehr Magenta: Digitalisierung der Arbeitswelt - Green-Magenta
  • Mehr Magenta: Digitalisierung der Arbeitswelt - Analog versus digital
  • Analog versus digital

    Fast alles lässt sich digitalisieren und automatisieren. Das gilt auch für klassische Berufe, die es bereits seit Jahrzehnten gibt. Ein Chirurg kann dank Robotern und Kameras von überall auf der Welt aus Operationen durchführen. Bei einem digitalen Bestatter lässt sich der Nachlass auch online verwalten. Und was früher die Sekretärin getan hat, erledigt heute der virtuelle Assistent. Eines ist klar: Die Digitalisierung hält Einzug in fast alle Berufe. Doch wie ist das möglich? Die Antwort ist 5G. Der neueste Mobilfunk-Standard gewährleistet eine so schnelle Datenübertragung, dass zum Beispiel ein Tele-Chirurg in Echtzeit an den entlegensten Orten einsatzfähig ist. Für den Job an Ort und Stelle zu sein, ist also kein Muss mehr. Das schafft einen erheblichen Vorteil, denn die Arbeitskräfte sind dadurch flexibel einsetzbar.


      • Revolutionäre Technik

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      • Mehr Magenta: Digitalisierung der Arbeitswelt - 5G
    • Fazit

      Die Arbeitswelt ist nicht mehr dieselbe wie vor 10 Jahren. Ob neue oder klassische Berufe: Alle verändern sich aufgrund der Digitalisierung. Das fängt beim digitalen Bestatter an und hört im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wo es unzählige Spezialisierungen gibt, noch lange nicht auf. Das Tolle ist, dass diese Berufe für jeden zugänglich sind – sei es über Weiterbildungen, ein einschlägiges Studium oder sogar als Quereinsteiger. Jeder kann den Schritt in die Zukunft wagen!

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