Digitaler Unterricht

Die Digitalisierung der Schulen steht erst am Anfang. Doch die Vision ist gerade dabei, Realität zu werden.

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Industrie 4.0, Smart Cities, 5G – die Digitalisierung hat auch in Deutschland Einzug gehalten. Aber was ist mit den Schulen? Viele Bildungsträger sind dem Ruf bereits gefolgt. Doch sie brauchen Unterstützung. Denn digitale Bildung wird in Zukunft immer mehr zum Rückgrat des Bildungssystems werden. Zeit, dass sich was dreht.

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  • Der Digitalpakt – was ist das?

    Schule darf die Lebenswelt nicht ignorieren und muss die Schüler auf ihr späteres Leben vorbereiten. Auch auf die Arbeitswelt. Die findet in immer mehr Berufsgruppen vorwiegend digital statt. Da der Ruf nach Anerkennung der neuen Realitäten zuletzt immer lauter wurde, haben Bund und Länder den sogenannten Digitalpakt bzw. den DigitalPakt Schule, so die offizielle Bezeichnung, ins Leben gerufen. Der Startschuss fiel bereits am 17. Mai 2019. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Digitalinfrastrukturfonds, der 2018 eigens zu diesem Zweck eingerichtet wurde. Ziel ist es, die Vermittlung digitaler Kompetenzen fest im Schulalltag zu verankern und die Schulen möglichst umfassend mit digitaler Technik auszustatten. Schreibheft und Kreidetafel, sie könnten schon bald endgültig Schnee von gestern sein.


    Unendliche Möglichkeiten

    Wie wichtig digitaler Unterricht schon heute ist, mussten viele Familien in den vergangenen Monaten erfahren, als die Schulen massenweise geschlossen wurden und Lehrer wie Schüler ins ‚Homeschooling‘ geschickt wurden. Allein mit der Schaffung von Online-Lernplattformen ist es nicht getan. So viel ist noch zu tun. Doch die Chancen sind riesig: Digitale Medien können den Unterricht anschaulicher, spannender und leichter machen, das Lernen im Unterricht und zuhause besser vernetzen und dabei helfen, Bildungsnachteile abzubauen. Möglich wird dies z. B. durch webbasierte Programme zum selbstgesteuerten Lernen, digitalisierte Schulbücher, Videotrainings oder interaktive Schultafeln. Diese neuen Lerninfrastrukturen erfordern neue Lernformen und neue pädagogische Konzepte. Auch die Umwelt profitiert, da der Papierkonsum gewaltig reduziert wird. Doch all das kann nur funktionieren, wenn es schnelles Internet gibt, belastbare Leitungen, die nicht sofort zusammenbrechen, sobald Hunderte gleichzeitig auf Unterrichtsmaterialien zugreifen. Eine flächendeckende und stabile WLAN-Versorgung in Schulgebäuden (oder zuhause) ist ebenso vonnöten.



      • WLAN in neuer Dimension

        Dank der WLAN Pakete der Telekom werden Ihre Kinder überall flächendeckend mit stabilem Internet versorgt – egal, ob beim Homeschooling am Schreibtisch oder beim entspannten Zocken auf der Wohnzimmercouch.

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Pioniere an der digitalen Front

Zukunftsmusik? Keineswegs, denn Beispiele zeigen: Es rappelt im Karton – und zwar vernehmlich. In Nordrhein-Westfalen fördert die Landesregierung MINT-freundliche Schulen, die sich auf dem Feld der Digitalisierung besonders hervorgetan haben, und ehrt sie mit dem Signet „Digitale Schule“. Zum Beispiel die Anne-Frank-Realschule in Düsseldorf, deren Vorstand beschloss, in Eigenregie modernisierend aktiv zu werden: Laptops, iPads und Beamer wurden angeschafft und die Lehrer dazu angeleitet, die Medien sinnvoll einzusetzen. „Es gab Fortbildungen, aber auch ganz viel gegenseitige kollegiale Unterstützung“, so Rektorin Uta Bonmann. Sogar neue Fächer wurden eingeführt: „Informationstechnische Grundlagen“ ab Klasse 5 und „Informatik“ ab Klasse 7. Gut zu wissen, dass die Anne-Frank-Realschule kein Einzelfall ist. Zusammen mit ihr wurden über 40 andere Schulen im vergangenen Oktober als Vorreiter in puncto informatische Bildung und digitale Transformation ausgezeichnet.

  • MINT – schnell erklärt

    MINT ist ein Initialwort, das sich aus den Anfangsbuchstaben für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zusammensetzt. MINT-freundliche Schulen legen besonderen Wert auf diese Fächer.


    • Mehr Magenta: Digitale Schule Mathematik
    • Mehr Magenta: Digitale Schule Informatik
    • Mehr Magenta: Digitale Schule Naturwissenschaft
    • Mehr Magenta: Digitale Schule Technik


      • Lernen mit Lichtgeschwindigkeit

        Lange Ladezeiten sind lästig – vor allem beim webbasierten Lernen. Mit den Glasfasertarifen der Telekom ist damit Schluss. Webseiten werden in Sekundenschnelle aufgebaut, sodass Ihr Kind beim Lernen keine Zeit mehr verliert.

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So hilft die Telekom

„Insellösungen“ wie die MINT-Schulen sind schön und gut, aber was dringend gebraucht wird, ist ein deutschlandweites Gesamtkonzept. Genau hier kommt die Telekom ins Spiel. Mit dem Infrastrukturprojekt Telekom@School werden bundesweit an allen 34.000 allgemein- und berufsbildenden Schulen entgeltfreie Internetzugänge mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/s angeboten. Bandbreiten von bis zu 250 MBit/s können ebenfalls gebucht werden, zu einem deutlich reduzierten Preis. Modernes E-Learning sowie der Einsatz datenintensiver Unterrichtsmaterialien wie Audio- und Videodateien oder animierte Grafiken sind dadurch kein Problem mehr. Die Telekom Tochter T-Systems tut sich hier als Partner für Schulen besonders hervor. Sie stellt nicht nur die nötige Hardware zur Verfügung, sondern leistet auch wertvolle Unterstützung in allen Belangen des digitalen Lernens – vor allem was Security Management und Sicherung der schuleigenen Netze angeht. Der sichere und kompetente Umgang mit digitalen Medien will seinerseits gelernt sein. Hierbei unterstützt die Initiative Teachtoday schon seit einigen Jahren Kinder, (Groß-)Eltern und pädagogische Fachkräfte mit praxisnahen Tipps und Info-Materialien.

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        Die 5G-Tarife der Telekom bieten Ihnen schnellstes Internet auch unterwegs. So wird das Smartphone zum Raumschiff – oder zum tragbaren Klassenzimmer.

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  • Smart Schools

    Da der technologische Wandel unaufhaltsam voranschreitet, müssen Schülerinnen und Schüler auf lebenslanges Lernen vorbereitet werden. Automatisierung, Robotik und KI – in Zukunft werden Menschen auf dem Arbeitsmarkt möglicherweise nur noch für das gebraucht, was die Maschinen (noch) nicht können. Der neue Mobilfunk-Standard 5G wird das Lernen weiter revolutionieren. Aus „Bildung 4.0“ könnte schon bald „5.0“ werden. Vor allem künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Robotik werden Lernfelder sein, die dann auch in die Schulen Einzug halten. Ob daraus gar neue Unterrichtsfächer hervorgehen, bleibt abzuwarten – doch dass der nervige Weg zum Schulgebäude auch nach Corona entfallen und aus Klasse 7 a ein virtuelles Smart Team werden könnte, das scheint nicht unwahrscheinlich.

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