30 Jahre Deutsche Einheit:
Vereint in die Zukunft

Einigkeit und Recht und Freiheit: 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Trennung Deutschlands größtenteils überwunden – auch in den Köpfen.

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Das Festnetz-Telefon war jahrzehntelang das Kommunikationsmittel Nummer eins. In Deutschland hat es entscheidend zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West beigetragen – doch wie kam es dazu?

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  • Miteinander zu kommunizieren, über Ländergrenzen hinweg, ist für die meisten selbstverständlich. Hierzulande war das nicht immer so. Von der Nachkriegszeit bis ins späte 20. Jahrhundert hinein existierten zwei souveräne deutsche Staaten, deren politische Systeme unterschiedlicher kaum sein konnten. Auf der einen Seite die zum westlichen, freiheitlich-demokratischen Kulturkreis gehörende Bundesrepublik Deutschland, auf der anderen die sozialistisch regierte Deutsche Demokratische Republik. Letztere führte das Wort Demokratie zwar im Namen, die Ausübung demokratischer Rechte gestand sie ihren Bürgern aber nicht zu.



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  • Einer wollte die Mauer nicht öffnen

    Ab Mitte der 1980er-Jahre pflegten die beiden Länder ein etwas entspannteres Verhältnis zueinander als in früheren Jahrzehnten. Nichtsdestotrotz kamen bei dem Versuch, aus der DDR in die BRD zu fliehen, nach wie vor Menschen ums Leben. Die allmähliche Öffnung und Modernisierung der Sowjetunion unter Michail Gorbatschow leitete die Wende ein. Viele DDR-Bürger beanspruchten fortan größere Freiheiten. Sie wünschten sich nicht unbedingt das Ende der DDR. Sie wünschten sich vor allem, das westliche Ausland bereisen zu dürfen. Gorbatschows Bemühungen, die Sowjetunion und die mit ihr verbündeten sozialistischen Staaten grundlegend zu reformieren, sie zu modernisieren (Perestroika) und transparenter zu gestalten (Glasnost), lehnte die Staatsführung der DDR jedoch ebenso ab wie den Wunsch ihrer Bürger nach mehr Reisefreiheit.

  • Noch im Januar 1989 verkündete SED-Generalsekretär Erich Honecker, die Berliner Mauer werde auch in 50 und 100 Jahren noch bestehen. Er irrte sich: Den wenig später beginnenden Massenprotesten in der DDR hatten er und seine sozialistische Einheitspartei nichts entgegenzusetzen. Das Ende der Deutschen Demokratischen Republik rückte immer näher: Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer und am 3. Oktober 1990 hörte die DDR auf zu existieren.

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    • Hätten Sie es gewusst?

      1990 hatten weniger als 10 % der ostdeutschen Haushalte einen eigenen Telefonanschluss.
      Im Westen waren es rund 90 %.
      Quelle: www.telekom.com

      1991 zogen knapp 230.000 Menschen von Ost- nach Westdeutschland, ca. 64.000 in die entgegengesetzte Richtung.

      2018 verlagerten nur noch ca. 89.000 Menschen ihren Lebensmittelpunkt von Ost nach West, rund 90.000 zogen aus dem Westen in den Osten.
      Quelle: de.statista.com

      In ihrer Freizeit hatten 2 % der Ostdeutschen bis 2019 noch nie die alten Bundesländer besucht. 17 % der Westdeutschen waren zu diesem Zeitpunkt noch nie privat in den neuen Bundesländern.
      Quelle: ARD-Deutschland-Trend / Infratest dimap

      77 % der Ostdeutschen beklagten 2019 die mangelnde Wertschätzung der Lebensleistung ehemaliger DDR-Bürger. Nur 49 % der Westdeutschen teilten diese Auffassung.
      Quelle: ARD-Deutschland-Trend / Infratest dimap



      • Klassenkampf im Unterrichtsraum

        Wie war das eigentlich damals, als Deutschland bereits geteilt, die Hauptstadt Berlin aber noch nicht von einer trennenden Mauer durchzogen war? Das ARD-Dokudrama Die Klasse – Berlin 61 zeigt, wie Schülerinnen und Schüler aus dem Ostteil der Stadt versuchen, im Westberlin der frühen 1960er-Jahre ihr Abitur zu machen. Dieses und viele weitere Highlights gibt’s mit MagentaTV in der Megathek.

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  • Fortschritt durch Telefonie

    Reisebeschränkungen waren Ende der 80er-Jahre nicht der einzige Grund für die wachsende Unzufriedenheit großer Teile der DDR-Bevölkerung. Auch der allgegenwärtigen Bespitzelung durch Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit waren die Menschen überdrüssig. Fernmündliche Unterhaltungen wurden von der Stasi vorsätzlich belauscht und analysiert. Ungeachtet dessen war das Telefonsystem der DDR völlig marode. Es entsprach weder qualitativ noch quantitativ westlichen Standards.

    Dieses Problems war sich die DDR-Führung bewusst. Auch deshalb gründeten BRD und DDR 1990 gemeinsam eine Postunion. Unter Federführung der Deutschen Bundespost wurde das Förderprogramm Telekom 2000 ins Leben gerufen. Erklärtes Ziel war der Aufbau einer tragfähigen Telekommunikationsinfrastruktur im Osten und die damit einhergehende Angleichung an westdeutsche Standards. 50 Milliarden D-Mark standen dafür bereit. Abgeschlossen wurde das Projekt im Dezember 1997.

  • Gibst du mir deine Nummer?

    Mit dem Ende der DDR begann im Herbst 1990 eine neue Zeit. Wie zwei Lebenspartner, die ihre erste gemeinsame Wohnung beziehen und sich fortan eine Festnetz-Nummer und manches andere teilen, mussten sich viele erst an die neuen Verhältnisse gewöhnen – vor allem in Ost- und Westberlin. Seit Dezember 1992 besitzt Deutschlands Hauptstadt wieder eine einheitliche Vorwahl. Noch im selben Jahr erschien erstmals nach der sogenannten Wende ein Telefonbuch für das gesamte Berliner Stadtgebiet. Längst ist der 3. Oktober, der Tag der Deutschen Einheit, ein nationaler Feiertag. Obwohl noch immer nicht alle Ungleichheiten beseitigt sind: Viele der einstigen Trennlinien zwischen Ost und West sind mittlerweile verschwunden – und das Markenversprechen der Telekom bringt auf den Punkt, was auch in Zukunft das Ziel aller sein sollte: Erleben, was verbindet.

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      • Mehr Magenta: 30 Jahre Deutsche Einheit - Kumpels telefonieren


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