So gelingt der Umzug ohne Stress und Hektik

Zusammenziehen: Der Schritt in die gemeinsame Zukunft


Ihr habt einen gemeinsamen Traum: Endlich zusammenziehen – und das Leben gemeinsam genießen. Bei einem schönen Frühstück zusammen in den Tag starten und abends neben den Partner ins Bett kuscheln. Aber es ist gar nicht so einfach, aus zwei Wohnungen eine zu machen. Oder sich auf einen Kompromiss zu einigen, wenn man jeweils aus einer Studenten-WG zieht. Und ist schließlich doch die perfekte Wohnung gefunden, dann kann der Traum auch allmählich wahr werden und alles soll möglichst harmonisch ablaufen. Je früher ihr dabei mit der Planung beginnt, desto eher könnt ihr eure Zweisamkeit genießen. Wir geben euch ein paar Tipps, wie der Umzug in die erste gemeinsame Wohnung möglichst stressfrei gelingt und was dabei alles bedacht werden sollte.

Das Grundgerüst: Gemeinsame Ziele

Eines vorweg: Den richtigen Zeitpunkt fürs Zusammenziehen muss jedes Paar selbst bestimmen. Für die einen reicht es aus, sich wenige Monate zu kennen und schwer verliebt zu sein, die anderen sind erstmal jahrelang zusammen, bevor sie das Projekt gemeinsame Wohnung endlich angehen. Das Wichtigste beim Zusammenziehen: Ihr müsst auf einen Nenner kommen. Der eine will unbedingt Altbau und Stuck, aber der andere möchte lieber ein modernes Penthouse? Hier gilt: rosarote Brille abnehmen und genau klären, was man sich vom neuen gemeinsamen Nest erwartet. Das schafft ihr, indem ihr vorab eure Ansprüche und Bedürfnisse an das neue Zuhause aufschreibt – jeder für sich – und darauf für die weitere Planung aufbaut.

Tipp: Macht eine Checkliste mit Dingen, die beiden wichtig sind: Balkon, Badewanne, Helligkeit, Verkehrsanbindung etc. Wenn die Ansprüche zu sehr auseinandergehen, sprecht über Prioritäten. Könnt ihr zum Beispiel damit leben, etwas weiter außerhalb zu wohnen, wenn dafür die Wohnung größer ist? Oder auf einen Balkon verzichten, wenn es dafür eine Badewanne gibt? Und so weiter.

Außerdem wichtig: Klären, wie viel Platz jeder für sich braucht. Manche Paare hängen gerne aufeinander rum, andere benötigen mehr Freiraum. Also kann es ganz gut sein, sich eine Wohnung zu suchen, in der jeder ein bisschen Rückzugsort für sich garantiert hat, zum Beispiel eine Wohnung mit drei Zimmern.

Unter Umständen müsst ihr – wie so oft in einer Beziehung – bei der Wahl der idealen Wohnung einen Kompromiss machen. Das tolle, hippe Viertel mit den angesagten Cafés ist ja sehr schön, aber leider sind die Mieten viel zu hoch – also am Anfang lieber einen Gang zurückschalten. Schließlich soll ja bei der nächsten Wohnung noch Luft nach oben sein. Habt ihr eure Wünsche aber geklärt und euch geeinigt, dann kann die richtige Planung beginnen.

Verträge: Vorteile für euch beide

Ihr habt ein schönes Zuhause für euch gefunden? Dann schließt den Mietvertrag am besten auf den Namen beider Partner ab – nur dann seid ihr gleichberechtigte Mieter. Ein weiterer Vorteil: Durch die gemeinsame Wohnung könnt ihr eure Versicherungen zusammenlegen und überflüssige kündigen. So spart ihr bares Geld. Dasselbe Prinzip gilt für eure Telefon- und Internetanschlüsse: Diese könnt ihr ebenfalls zusammenlegen – oder neu beantragen. Denkt daran, dies frühzeitig zu veranlassen, denn bei der Kündigung gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen. Hierbei gibt es eine Ausnahme: Ihr zieht zusammen, habt beide einen Anschluss bei der Telekom und wollt einen davon behalten? Dann könnt ihr, nachdem ihr den Umzug des einen Telekom Anschlusses beauftragt habt, den anderen einfach kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt dann drei Monate (Monatsende). Bei allen Fragen unterstützt euch die Telekom unter der Hotline 0800 33 01000 (Stichwort „Umzug“).

Kosten aufteilen

Egal wie verliebt man ist, niemand kommt beim Thema gemeinsame Wohnung so leicht am lieben Geld vorbei. Bevor man also irgendwann auf der neuen Couch sitzt und sich über Geld streitet, sollte man dieses Thema im Idealfall schon besprechen, wenn man sich dazu entschließt, zusammenzuziehen, und Kassensturz zu machen. Wie viel Geld pro Monat stehen für Miete, Nebenkosten und Lebensmittel zur Verfügung? Bedenkt dabei auch, dass gerade in der Anfangszeit eine Menge Kosten auf euch zukommen für Möbel, Elektrogeräte, Renovierungsarbeiten, Kaution etc. Habt ihr also genügend Puffer, um alleine die Basics anzuschaffen? Oder müsst ihr eventuell das Thema Zusammenziehen noch eine Weile aufs Abstellgleis schieben, um noch ein wenig zu sparen? Kann eure Familie euch vielleicht unterstützen und etwas vorstrecken?

Diese Fragen solltet ihr am besten schon im Vorfeld klären. Ansonsten bieten sich folgende Aufteilungsmöglichkeiten an:

Die Fifty-Fifty-Lösung: Jeder zahlt den gleichen Anteil der Gesamtkosten. Dazu könnt ihr euch beispielsweise ein gemeinsames Konto einrichten, auf das beide einzahlen und von dem die monatlichen Lebenshaltungskosten abgehen. Hier empfiehlt es sich, großzügig zu sein, das erspart Streit.

Zahlung nach Einkommen: Gerade für Paare, deren Einkommen sich stark unterscheiden, bietet sich die anteilige Zahlung an. Alle anfallenden Kosten werden je nach Einkommen prozentual geteilt. Auch hierfür kann ein Gemeinschaftskonto die praktischste Lösung sein. Jeder überweist dann einfach einen unterschiedlichen Betrag.

Der Versorger: Besonders bei jungen Paaren kommt es oft vor, dass einer bereits arbeitet, während der andere noch in der Ausbildung ist oder studiert. Verfügt der eine dadurch über mehr Zeit, die er dem Haushalt, dem Einkaufen oder Kochen widmet, so sollte der andere den Hauptteil der Lebenshaltungskosten tragen. Mit der Zeit wird sich dieser Zustand auch wieder ändern. Vorwürfe und Abhängigkeitsgefühle sind bei dieser Konstellation übrigens fehl am Platz, schließlich zieht man gemeinsam an einem Strang.

Jetzt geht’s los: renovieren und einrichten

In der neuen Wohnung könnt ihr direkt mit dem Einteilen der Räume und den ersten Überlegungen zur Einrichtung starten. Schwierig könnte es werden, wenn beide einen gänzlich anderen Geschmack haben. Das Zauberwort lautet hier wie bei vielem in einer gelungenen Beziehung: Kompromiss. Entscheidet gemeinsam, was ihr von eurem vorhandenen Mobiliar weiterverwenden wollt oder neu anschaffen müsst. Dazu bietet es sich an, eine Checkliste – aufgeteilt nach Räumlichkeiten – anzulegen, so hat man immer den perfekten Überblick! Kein alter Sessel und kein Dekoobjekt sind es wert, dass ihr euch darüber in die Haare bekommt. Und bei manch einem Gegenstand, den man nicht besonders mag, muss man leider ein Auge zudrücken. Das Gute ist: mit der Zeit und auch mit mehr Geld auf dem Konto kann man seine Wohnung „upgraden“ und sich gegenseitig vom Stil annähern. Paare, die ohnehin einen ähnlichen Geschmack haben, haben all diese Probleme glücklicherweise nicht und können sich nach Lust und Laune bei der Einrichtung austoben.

Wenn das Thema Einrichtung erledigt ist, können die Renovierungsarbeiten beginnen: Dabei sind Schutzfolien für Böden und Abdeckmaterial für vorhandene Möbel von Vorteil, um den Putzaufwand nach der Renovierung klein zu halten. Im Baumarkt sind diese für wenig Geld zu bekommen und lassen sich auch noch bei einem weiteren Umzug benutzen.

Umziehen ohne Hektik und Stress

Der große Tag des Einzugs ist nah: Wenn ihr aus zwei Wohnungen in eine gemeinsame zieht, solltet ihr festlegen, wer zuerst umzieht – so habt ihr die Umzugsarbeiten auf zwei Tage verteilt. Denkt am besten frühzeitig an das Packen der Kartons: Alles auf den letzten Drücker zu verstauen, bringt nur Stress. Deshalb ist es optimal, wenn ihr schon vier Wochen vor dem Umzug Stück für Stück loslegt. Es kann außerdem sehr hilfreich sein, wenn ihr euch für ein paar Tage rund um den Umzug Urlaub nehmt. Denn eines ist klar, Umziehen ist eine körperlich und geistig anstrengende Angelegenheit, von der man auch mal kurz verschnaufen sollte.

Bevor ihr euer gemeinsames Leben genießen könnt, müsst ihr auch noch einige kleine, aber wichtige Dinge erledigen: Etwa eure Nachsendeanträge bei der Post einreichen und alle wichtigen Kontakte über eure neue Adresse informieren – zum Beispiel das Einwohnermelde- und Finanzamt, Banken, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen, Arbeitgeber und Vereine. Oft kann man dies auch online oder telefonisch erledigen, das spart viel Zeit, die ihr dann in eurer neuen Bleibe gemeinsam genießen könnt.

Entrümpeln, entrümpeln, entrümpeln

Bedenkt zudem, dass ein Umzug ist die ideale Gelegenheit ist, um sich noch vorab von unnötigem Kram zu trennen. Also mistet vorher rigoros eure Wohnungen aus. Niemand braucht drei Dosenöffner, einen kaputten Wäscheständer oder einen Stuhl, der einem eigentlich gar nicht mehr gefällt. Viele Sachen lassen sich noch gut verkaufen oder verschenken. Andere solltet ihr lieber auf dem Sperrmüll zurücklassen. Das erleichtert euch nicht nur den Umzug, sondern schafft auch mehr Raum in der neuen Wohnung und bietet Freiräume, um sich gemeinsam neu einzurichten.


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