So gelingt der große Schritt in die Freiheit

Deine erste eigene Wohnung


Der Umzug in die erste eigene Wohnung ist ein großer Moment. Ob nun nach dem Abi, um im Studium das Hirn erneut anzustrengen oder um eine Ausbildung zu starten. Endlich absolute Freiheit genießen, den Tag gestalten, so wie man selber will, Dinge tun, auf die man gerade Lust hat – ohne dass die eigenen Eltern einem immer auf die Finger gucken. Doch was sich auf den ersten Blick so toll anhört, muss als junger Mieter erst mal ordentlich geplant werden. Und viele To-Dos müssen abgehakt werden, bevor man die Ruhe in der ersten eigenen Wohnung genießen kann. Damit der Schritt in die neue Freiheit gelingt, findest du hier die wichtigsten Tipps, wie du den Umzug in deine erste eigene Bude bewältigst.

Zwei Monate vor dem Umzug

Verschaffe dir frühzeitig einen Überblick, was du zusätzlich an Möbeln und Einrichtung benötigst. Ziehst du als Studierender in ein Studentenwohnheim oder in eine komplett eigene Wohnung? Im ersten Fall brauchst du dich in der Regel nicht um weitere Möbel zu kümmern, da Wohnheime mit allen wichtigen Möbeln ausgestattet sind. Dennoch wirst du es dir sicher wohnlich machen wollen und dazu gehören ein paar mehr Dinge. Such dir zum Beispiel ein paar schöne Pflanzen und Töpfe für deine Wohnung, denn erst Grünzeug macht eine Wohnung lebendig. Decken, Kissen und ein paar Dekoobjekte gehören zu jeder gemütlichen Einrichtung dazu. Du musst es hierbei auch nicht übertreiben, aber eine schöne Atmosphäre hat man in kahl eingerichteten Räumen eher selten. Achte hierbei aber darauf, dass die Dinge zu dir passen und nimm nicht wahllos mit, was IKEA gerade zu bieten hat.

Persönlich wird es mit ein paar Fotos von deinen Freunden und deiner Familie. Du kannst auf Flohmärkten ein paar ausgefallene Bilderrahmen suchen und dir eine kleine Galerie an die Wände hängen. Falls mal ein wenig Heimweh aufkommt, reicht ein Blick aus und schon ist es wieder erträglich, wenn man weit weg in der Studienstadt den Weg ins Erwachsenenleben probt.

Wenn du in eine eigene Wohnung ziehst, dann musst du dich natürlich um die Möbel kümmern. Du kannst auch überlegen, ob du einen Teil deiner Möbel von zuhause mitnehmen willst, aber dann musst du damit rechnen, dass du kein eigenes Bett und keinen eigenen Schrank mehr hast, wenn du mal zu Besuch kommst oder auch mal in den Semesterferien länger zuhause bleibst. Diese Variante ist also weniger empfehlenswert. Je nachdem wie dick dein Portmonee ist oder wie gut deine Eltern dich unterstützen können, kannst du entweder alle Möbel und Einrichtungsgegenstände neu kaufen oder aber auf Trödelmärkten, bei eBay Kleinanzeigen oder bei Familie und Bekannten rumfragen und dort fündig werden. So schonst du auf jeden Fall deinen Studenten- oder Azubigeldbeutel, denn es braucht noch ein paar mehr Dinge in deiner ersten eigenen Wohnung.

Damit du direkt am ersten Tag in deiner neuen Bude telefonieren, surfen und zocken kannst, solltest du rund drei bis vier Wochen vor deinem Umzug einen Telefon-Anschluss buchen. Dabei unterstützt dich die Telekom unter der Hotline 0800 33 01000 (Stichwort „Umzug“). Oder du nutzt unseren kostenlosen Rückrufservice. Außerdem solltest du dir frühzeitig einen Stromanbieter suchen und zum Einzugstermin einen Vertrag abschließen – am besten drei bis vier Wochen vor deinem Einzug, damit auch später alles rund läuft.

Ersteinrichtung planen

Alles für die Küche

Neben Möbeln gibt es noch allerhand andere Dinge, die du für deine neue Wohnung brauchen wirst. Ein Herd und ein Kühlschrank machen aber noch lange keine Küche. Wer richtig kochen und backen will, braucht neben Töpfen und Pfannen viele weitere Küchenutensilien. Und nein, eine Dose Ravioli mit einem Dosenöffner aufzumachen und zu erwärmen gilt nicht als kochen!

Daher lohnt es sich, vor dem Einzug eine Bestandsaufnahme zu machen und auch diese Dinge vorab zu besorgen. Vielleicht schmeißt du auch eine kleine Auszugsparty und machst eine kleine Wunschliste, dann kannst du dir Kochlöffel und Co. auch von Freunden oder Familienmitgliedern schenken lassen. Hier eine Checkliste mit den absoluten Basics als Anregung:

  • Ofenhandschuhe
  • Topflappen
  • Pfannenwender
  • Kochlöffel
  • Schneidemesser
  • Auflauf- und Backformen
  • Schüsseln
  • Teller (groß, klein, Suppenteller)
  • Besteckset
  • Töpfe
  • Pfannen
  • Geschirrtücher
  • Dosenöffner
  • Haushaltsschere
  • Flaschenöffner
  • Korkenzieher
  • Küchenreibe
  • Schneebesen
  • Suppenkelle
  • Nudelsieb
  • Sparschäler
  • Nudelzange
  • Pürierstab
  • Schneidebretter
  • Rührschüssel
  • Handmixer
  • Wasserkocher

Natürlich kannst du je nach Platz und deinen Bedürfnissen noch viele weitere Küchengeräte besorgen. Wenn du es nicht so mit dem Kochen hast, ist eine Mikrowelle eine gute Anschaffung. Ebenso ist ein Toaster gut, für das schnelle Frühstück. Wenn du Kaffeeliebhaber bist, können eine Kaffeemühle und eine Espressokanne ein tolles Einweihungsgeschenk sein.

Achte aber darauf, dass du Dinge in deine neue Wohnung mitnimmst, die du auch wirklich im täglichen oder regelmäßigen Gebrauch benötigen wirst, sonst stellst du dir nur unnötig Platz zu. Beachte auch, dass du genügend Teller und Besteck für möglichen Besuch einplanst und nicht nur zwei Schüsseln für dich besorgst. Worauf sollen deine neuen Studienfreunde denn sonst deine berühmten Spaghetti essen, wenn du zum ersten gemeinsamen Kochen eingeladen hast, aber nur zwei tiefe Teller besitzt?

Badezimmer

Damit dein Bad ausreichend ausgestattet und nach anstrengenden Tagen auch mal ein Ort zum Entspannen ist, braucht es neben kleinen und großen Handtüchern noch ein paar nützliche Dinge. Dazu gehören:

  • Seifenspender
  • Fön
  • WC-Bürste
  • Duschvorhang
  • Badteppich
  • Pflanzen, sofern es Tageslicht gibt
  • Kosmetikprodukte

Außerdem solltest du noch an Wasch- und Putzmittel denken. Schließlich musst du ja jetzt deine Wohnung ganz alleine putzen. Dabei aber bitte nicht vorher einfach die Schränke der Eltern plündern, sondern selbst ein paar Putzsachen besorgen. Mit Universalreiniger ist man schon mal gut ausgestattet, wenn man nicht unbedingt ein Putzfanatiker ist.

Denke auch an einen Notfallkoffer mit allen nötigen Medikamenten, Pflastern, Verbandmaterial etc. Solch fertige Köfferchen bekommt man oft in Apotheken oder kann sie online bestellen. Je nach Bedarf füllt man sie mit den Dingen auf, die man persönlich oft benötigt, zum Beispiel Kopfschmerztabletten.

Werkzeugkasten

Da du in deiner neuen Wohnung schalten und walten darfst, wie es dir gefällt, wirst du auch das ein oder andere Handwerkliche erledigen müssen. Ärmel hochkrempeln, bohren und schrauben, gehören zu so gut wie jedem Umzug dazu. Lass dir hier gerne von deinem Vater einen Werkzeugkasten zusammenstellen; in der Regel besitzen Väter nämlich mehr Werkzeug als sie selbst brauchen und freuen sich, wenn sie den ein oder anderen Tipp zum richtigen Handwerken mitgeben können.

Zwei Wochen vor dem Umzug

Etwas lästig, aber wichtig: In der neuen Wohnung brauchst du eigene Versicherungen. Im Bereich Haftpflicht bist du über deine Eltern abgesichert, solange du ledig und Auszubildender oder Student bist. Zusätzlich kann eine Hausratversicherung sinnvoll sein, damit du gegen Feuer-, Wasser- oder Einbruchschäden geschützt bist. Der genaue Versicherungsumfang hängt von deinem Vertrag ab.

Nicht vergessen: Nachsendeantrag bei der Post einreichen – allerspätestens zwei Wochen vor deinem Umzug. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt solltest du einen Transporter reservieren und genügend Helfer für den Tag deines Umzugs organisieren. Die meisten jungen Mieter stemmen ihren Umzug auf eigene Faust. Das schont zwar nicht die Muskeln, wohl aber den Geldbeutel. Da man bei der ersten eigenen Wohnung meistens nicht allzu viele Möbel und sonstigen Kram besitzt, ist so ein Umzug mit ein paar hilfsbereiten Freunden schnell erledigt. Ist die neue Wohnung jedoch weit entfernt oder befindet sich im 4. Stock ohne Aufzug, kann sich ein Umzugsunternehmen durchaus lohnen. Hier hilft es, sich die Kosten vorher genau anzuschauen und durchzukalkulieren. Der ersparte Aufwand kann dabei auf alle Fälle lohnenswert sein.

Nach dem Umzug

Innerhalb von 14 Tagen musst du dich beim zuständigen Einwohnermeldeamt ummelden – sonst drohen bis zu 1.000 Euro Geldbuße. Dazu benötigst du deinen Personalausweis und eine Vermieterbescheinigung, die dir dein Vermieter zeitnah ausstellen muss. Wenn du ein eigenes Auto hast, musst du dieses beim Straßenverkehrsamt deines neuen Wohnsitzes an- bzw. ummelden. Laut Straßenverkehrsordnung muss das „unverzüglich“ geschehen – eine klare Frist ist gesetzlich allerdings nicht definiert. Länger als drei bis vier Wochen solltest du besser nicht warten, sonst droht eine Geldbuße.

Weitere lästige Pflichten: Auch deinem bisherigen Finanzamt musst du deinen Umzug melden. Das neue Finanzamt erhält deine Adresse automatisch bei der nächsten Steuererklärung. Sofern bei dir keine sozialen oder gesundheitlichen Gründe zur Befreiung vorliegen, musst du dich auch bei der GEZ anmelden. Die entsprechende Anmeldung oder den Befreiungsantrag kannst du ganz einfach online auf den Weg bringen.

Zuletzt solltest du auch Verwandte, Freunde, Versicherungen, Banken und sonstige Dienstleister über deine neue Adresse informieren – zum Beispiel deinen Mobilfunkanbieter. Vieles davon kannst du zum Glück auch unkompliziert online erledigen, was enorm Zeit spart.

Wenn du dich nach ein paar Wochen in deiner neuen Bleibe eingelebt hast und alles seinen Platz hat und nett ausschaut, kannst du eine kleine Einweihungsparty schmeißen. Wen du dazu einlädst, bleibt dir überlassen, aber deine Umzugshelfer und ein paar neue Freunde vom Studium oder der Ausbildung sollten dabei sein, so wird es auch sicherlich nicht langweilig! Vielleicht lädst du noch ein paar deiner Familienmitglieder ein, um dich auch bei ihnen für ihre Unterstützung zu bedanken. Oder du kochst separat für deine Familie ein leckeres Essen in deiner neuen Wohnung und gibst ihnen anschließend eine kleine Stadtführung durch deine neue Heimat.


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