Das Bauherren-Tagebuch

Ein Erfahrungsbericht in drei Teilen

  • Tagebuch Teil 1: „Das Fundament“

    Über 1000 Quadratmeter Leere. Nur ein Apfel- und ein Kirschbaum schlagen ihre Wurzeln auf einer verwilderten, grünen Wiese. Der Ausblick dehnt sich weit über Felder bis zur entfernten Ortschaft. Alexander Peters plant auf diesem schönen Stückchen Land sein Eigenheim. Die Geschichte eines Hausbaus, wie sie jeder zukünftige Bauherr – oder Bauherrin – erleben könnte und für die wir unseren Mitarbeiter Alexander Peters begleitet haben. In unserem dreiteiligen Bericht erfahren Sie nicht nur, wie es ihm beim Bauen erging, sondern auch viel Nützliches zum Thema: von essentiellen Dingen wie der Baufinanzierung bis zum vernetzten Zuhause.

  • Unser Bauherr

    Alexander Peters hat sich seinen lang gehegten Wunsch nach einem Eigenheim erfüllt. Der 35-jährige Angestellte der Deutschen Telekom AG gab uns Einblick in seine Erfahrungen und wertvolle Tipps für zukünftige Bauherren an die Hand. Er selbst beschäftigt sich auch beruflich mit dem Thema Bau, denn er ist Teil unseres Telekom Bauherren-Teams. Also war er bereits gut vorbereitet, als es im Jahr 2015 endlich so weit war: der Zins war günstig, das passende Grundstück gefunden – die Entstehung des Traumhauses konnte beginnen! Wir haben ihn bis zum Einzug begleitet.

  • Ein passendes Grundstück für das Eigenheim

    Es ist im Mai 2015, als Alexander Peters auf dem verwilderten Grundstück im Raum Hannover steht und sich sein zukünftiges Eigenheim ausmalt. Noch ist die Planung in der Anfangsphase, das Grundstück gerade erst erworben. Doch der Bau sollte nicht problemlos beginnen: „Ein Eigenbau sollte es eigentlich nicht werden, sondern ein Projekt über den Bauträger. Ein paar Umstände haben dazu geführt, dass jetzt einige Eigenleistungen notwendig waren“, erzählt Peters. Der Bauträger hatte im Bebauungsplan übersehen, dass das Mauerwerk sichtbar sein muss. Eine zusätzliche Verklinkerung wird nötig, die Kosten steigen und Alexander Peters entscheidet sich, mehr in Eigenleistung zu tätigen.

  • Fünf, sechs Grundstücke hatte sich Herr Peters mit seiner Frau angeschaut, bis sie schließlich eins überzeugt hatte. Besonders wichtig war ein kurzer Arbeitsweg in die Innenstadt Hannovers – trotzdem sollte es ländlich sein. In vielen Gegenden Deutschlands sind solche Grundstücke nicht leicht zu finden. Wer genügend Platz, eine ruhige Umgebung und eine schnelle Anbindung zur Arbeitsstelle haben möchte, sollte genügend Zeit für die Suche einplanen.

  • Es gibt viele Faktoren, die bei der Wahl des Grundstücks zu beachten sind

    • Prüfen Sie die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und Infrastruktur wie Autobahnen, Flughafen oder Krankenhaus.
    • Mögliche Einschränkungen bei der Bebaubarkeit beachten, dies lässt sich im Grundbuchauszug oder dem Baulastenverzeichnis überprüfen.
    • Achten Sie auf die Beschaffenheit des Bodens. Tonige, steinige oder lehmige Böden verursachen Mehrkosten bei der Bebauung, des Weiteren sollten eine Bodenprüfung und ein Drucktest erfolgen, um sicherzustellen, dass der Baugrund die nötige Standfestigkeit hat.
    • Prüfen Sie die Netzabdeckung und Übertragungsgeschwindigkeit für Ihren Festnetzanschluss.
    • Bauherren, die auf eine besonders schnelle Internetleitung Wert legen, sollten sich über die Möglichkeiten der Glasfasertechnik informieren.
  • Jetzt keine Fehler machen: Die Finanzierung muss stehen

    Neben dem Grundstück ist die passende Finanzierung die Grundlage für den Baubeginn. Das eigene Haus ist für die meisten Bauherren die größte Investition, die im Leben getätigt wird. Eigene Recherche, sorgsame Planung und eine gute Beratung sind wesentlich – schließlich bürdet man sich Fixkosten über viele Jahre auf.

    Alexander Peters stellte sich eine umfangreiche Excel-Tabelle zusammen, denn der alte Spruch, dass man beim Bau zwei Pfennige für einen rechnen sollte, gilt weiterhin. Als Faustregel: Mindestens 10.000 - 20.000 € Puffer einkalkulieren und möglichst viel Eigenkapital in die Finanzierung einbringen. „Was man nicht machen darf: Die Kosten ‚Pi mal Daumen’ auflisten“, rät Herr Peters.

    Bevor überhaupt der Kontakt zur Bank gesucht wird, sollte man sich über die eigenen finanziellen Möglichkeiten bewusstwerden. Wer hier schönrechnet, schadet sich auf Dauer nur selbst. Überprüfen Sie, was Sie eventuell in Eigenleistung erledigen können oder ob Sie bestehende Geldanlagen wie einen Bausparvertrag auflösen können.

  • Im Finanzierungsplan sollte nicht nur der Kaufpreis beachtet werden

    Zusätzliche Nebenkosten können gut und gerne nochmal 13 - 15 Prozent auf den Kaufpreis aufschlagen. Bedenken Sie zum Beispiel:

    • Maklerprovision
    • Grunderwerbssteuer
    • Notar- und Gerichtskosten
    • Gutachten und Baugenehmigung
    • Versicherungen (Bauherrenhaftplicht, Bauhelferversicherung etc.)
    • Mitgliedschaft im Bauherrenschutzbund
    • Erschließung Abwasser, Strom, Wasser, Telekom, Gas
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Planungsphase. Insbesondere die Genehmigung des Bauantrags durch die Behörden kann bis zu sechs Monate auf sich warten lassen. Nicht ganz so lange hat es im Fall Herr Peters gedauert. Aber auch seine Erfahrung zeigt: Es kommt immer etwas dazwischen, wie bei Herr Peters eben zum Beispiel die zusätzliche Verklinkerung, weil der Bauträger eine Vorgabe im Bebauungsplan übersah.

    • Kontakt

      Gerne begleiten und informieren wir Sie, wenn Sie am Anfang Ihrer Pläne stehen. Und zu jedem späteren Zeitpunkt auch.

    • Wir beraten Sie individuell und kompetent an unserer Hotline:

      Anrufer aus dem Inland0800 33 01903
      kostenfrei - Stichwort „Hausanschluss“

      Anrufer aus dem Ausland+49 180 232 3743 
      (0,06 €/Verbindung aus dem deutschen Festnetz, aus dem deutschen Mobilfunk max. 0,42 €/Min. Bei Anwahl aus dem Ausland können die Preise abweichen.)

      Wir sind für Sie da:
      Mo-Fr von 8-20 Uhr
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